#PERSONAL - 1000 Fragen an mich selbst: Part #2


Auf gehts - etwas später - in die zweite Runde der "1000 Fragen an mich selbst"-Kategorie. Die erste könnt ihr hier nachlesen. Der Arbeits- und Home-Alltag hat mich gerade voll im Griff, Termine über Termine, natürlich auch viele schöne inkl. Nachmittagsaktivitäten des Kindes, aber dennoch: Zeit ist rar. Wir kennen es ja alle. Aber ein paar Kleinigkeiten schaffe ich gerade immer im Alltag, die ich sonst vernachlässigt habe, obwohl sie mir Spaß machen (Bücher lesen z.B. - und damit meine ich nicht nur Uni- oder Arbeitsliteratur!) und das freut mich sehr. Wie läuft 2018 bei Euch bisher?

1000 Fragen an dich selbst – Part #2

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? 
Eigentlich nicht, nein. Also ich mache mittlerweile einfach mein Ding, in meinem Tempo und zu dem Zeitpunkt, an dem ich Dinge für richtig halte. Früher habe ich mir ständig Gedanken gemacht, was Personen wohl über mich denken, sogar wenn es um Kleidung und co. ging. Mittlerweile ist es einfach nur noch: Leben und leben lassen. Ich bin ich und so mag ich mich. Punkt!
22, Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Ich bin eine kleine Nachteule - ich werde Abends produktiv wenn es um kreative oder Dinge geht, die Konzentration von mir verlangen. Außer ich hatte einen krassen Tag hinter mir. Aber zum Sport mag ich den Morgen am liebsten - aber eher im Sommer. In der kalten Jahreszeit ist alles so duster und da bleibe auch ich eigentlich lieber liegen... 
23. Kannst du gut kochen?
Ich koche vor allem sehr gerne und bisher schmeckt meinem Mann und Kind immer alles sehr gut. Das haben meine Eltern mir mitgegeben, sie lieben es zu kochen und machen wirklich fast alles selbst (also ich meine so wirklich ALLES.) - deswegen bin ich da z.B. auch viel pingeliger ;-) 
24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? 
Da ich am Mittelmeer und in wärmeren Ländern aufgewachsen bin, mag ich natürlich eher das mildere Klima - aber ich mag alle Jahreszeiten. Der Frühling oder Herbst passen vielleicht am Besten zu mir.
25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
Tja, das ist sehr einfach zu beantworten, da ich im Dezember 2 Wochen mit meiner Bronchitis ans Bett oder Couch "gebunden" war und ich körperlich wirklich gar nicht in der Lage war, irgendwas zu machen. 
26. Warst du ein glückliches Kind?
Auf jeden Fall. Meine Kindheit war wunderbar - ich bin meinen Eltern sehr dankbar dafür.
27. Kaufst du oft Blumen? 
Schon, ja. Ich vergesse es nur manchmal, dass ich dann neue brauche und dann steht entweder die Vase ein paar Tage leer oder die alten Blumen noch drin... *hust*
28. Welchen Traum hast du?
Irgendwann meine Geschäftsidee umzusetzen. Und in einem Schwedenhaus zu leben.
29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
"Alleine" mit meinem Mann ist das jetzt unsere 4. Wohnung. Davor bin ich fast jedes Jahr umgezogen, also rechnet euch das mal aus... ;-) Viele, viele, viele neue Wohnungen/Häuser/Zimmer. 
30. Welches Laster hast du? 
Ich musste tatsächlich etwas darüber nachdenken - wenn wir in Richtung "Food" gehen, ist es Eis oder Kuchen. Ich esse das zwar nicht täglich, aber da werde ich eher schwach als bei Weingummis (gibts nur sehr selten) oder Schokolade. Schokolade im Kuchen ist wiederum etwas anderes. Oder als Eis halt. Ihr versteht mich. Und sonst... Kaffee vielleicht? Obwohl ich das weniger als "Laster" sehe. Eher als Überlebenselixir (ihr wisst ja, dass ich auch ohne kann, aber mit ist es halt schöner). Puh und sonst... mein Bastelschrank. Also generell der Inhalt. Ich habe wirklich eine Schwäche für alles an DIY-Kram. Nicht Messie-artig, aber ich liiiiiebe es solche Dinge zu kaufen. Jap. (und ich war bisher immer froh, dass ich etwas da hatte, wenn ich es brauchte!)

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

"Morgen kommt ein neuer Himmel" von Lori Nelson Spielman. Schönes, kitschiges Buch. Davor gabs einen Murakami. Den neuen muss ich mir unbedingt noch kaufen! Aktuell lese ich "The Girl on the Train" und "Gone Girl" parallel. Das eine habe ich aufm Kindle und das andere so. 

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Weil ich nicht gerne zum Friseur gehe und faul bin, haha! Und natürlich, weil sie mir meistens gefällt. ;-) Aber eigentlich möchte ich wieder Balayage und einen miniiiiiiii tick kürzer wieder. Ich brauche wohl bald einen Friseurtermin...

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig? 

Jein. Ich verbringe zwar viel Zeit daran, manchmal auch zu viel, aber wenn es nicht da ist, stört es mich nicht. Der Mann "schimpft" manchmal schon, dass ich ja nicht ans Handy gehe oder so, weils auch in der Wohnung gerne mal irgendwo liegt und ich am wuseln bin, etc. und ewig nicht drauf schaue... :D

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? 

Das Sprichwort "Über Geld spricht man nicht" ist in diesem öffentlichen Kontext wohl wahr. Privat habe ich damit kein Problem - also mit Freunden und co. darüber zu reden.

35. In welchen Laden gehst du gern?

IKEA. Baumärkte. Irgendwas mit Deko ist immer gut.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? 

Radler.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?

Ich glaube ja. Falls nicht, darf man mir das natürlich sagen.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Ich würde mir meinen Traum erfüllen.  
39. Willst du immer gewinnen? 
Nein, nicht immer. Aber natürlich bin ich sehr ambitioniert und möchte meine Ziele erreichen - und dazu gehört halt auch mal das "gewinnen".

40. Gehst du in die Kirche?

Nur an Weihnachten, zu anderen Anlässen oder weil ich mir das Gebäude gefällt und ich es mir unbedingt ansehen möchte, aber ich bin auch nicht getauft.

Macht ihr auch bei der "Challenge" von Johanna mit?  



#PERSONAL - Fünf Wünsche für 2018

Dieser Beitrag enthält Werbung und ein Gewinnspiel. 

Wer kennt es nicht? Neues Jahr, neue Vorsätze. Mehr Sport, weniger Konsum, Kilos verlieren, mit dem Rauchen aufhören, gesünder essen - das sind wohl die Klassiker. Und ich? Ich rauche nicht, möchte keine Kilos verlieren, ernähre mich bereits - meistens, kleine 'Sünden' gibt es hier natürlich auch - gesund. Also habe ich mir mal Gedanken zu anderen "Vorsätzen" für das neue Jahr gemacht. Dinge, die mir am Herzen liegen und ich dieses Jahr erreichen oder erleben möchte.



1. MEHR ACHTSAMKEIT

"Achtsamkeit". Ein Wort, dass aktuell viel in Social Media Netzwerken zu lesen ist. Ein wichtiges Wort. Eines, dass etwas ausdrückt, was uns alle beschäftigt, vielleicht auch bedrückt. Der Wunsch danach, den Dingen die wir machen, mehr Intensität zu schenken - eine bessere Wahrnehmung von allem zu haben, mit sich selbst im reinen zu sein und einfach mehr darauf achten, was der Körper von einem verlangt. Es hat mit Sicherheit für jeden eine andere Bedeutung, für mich heißt das vor allem: auf den Körper hören. Nach der langen Krankheitsphase nichts überstürzen, meinen Körper als Festung zu sehen und so gut es geht zu pflegen. Der Alltag ist stressig, das lässt sich auch nicht vermeiden, aber wir müssen uns Ruhepausen gönnen. Entspannen. Egal wie wir das tun, Hauptsache wir machen es. Irgendwie sind meine "Ziele" deswegen auch alle ein bisschen miteinander verknüpft. Und es geht dabei nicht nur um mich, sondern auch um meine Familie.

2. MEHR ZEIT FÜR MICH

Hach ja, das ist so ein #momlife Ding. Auch als Nicht-Mutter fehlt einem oft genug die Zeit für gewisse Dinge, aber als Mutter eventuell auch doppelt. Man lebt halt wirklich fürs Kind und vergisst sich hin und wieder selbst - einfach, weil es in dem Moment nicht wichtig erscheint. Auch wenn ich dadurch stärker, bewusster und intensiver mit meinem Leben umgehe, sollte ich mir manchmal eben die oben genannten "Ruhepausen" gönnen. Sei es bei einer Tasse Tee am Nachmittag, während Motti in ihrem Zimmer spielt (und die dann auch intensiv zu nutzen und nicht Gedanken an XYZ zu verschwenden, den Kopf wirklich kurz "ausstellen"), beim Friseurbesuch oder einer Massage, die man sich viel öfter gönnen sollte. Nicht nur als Mutter ;) Man ist und bleibt ja ein Individuum - eine Frau, die sich gerne die Nägel lackiert, einen Spaziergang macht oder ein schönes Buch liest und dabei genüsslich Tee trinkt. Einfach öfter mal "Zeit für mich". Mit meiner neuen Teekanne "Cosy Manto" von Bredemeijer®* klappt das übrigens doppelt so viel Spaß - minimalistisches Design in Kupfer-Schwarz. Das Teesieb ist direkt dabei, so dass ich meinen Lieblingstee auch sofort genießen konnte - und spülmaschinenfest ist das Innenleben auch (wichtig, wichtig für eine ich-arbeite-effektiv-und-schnell-working-mom-damit-ich-mehr-Zeit-für-andere-Dinge-habe!). Nein, ernsthaft - ist sie nicht einfach schnieke?! Ich bin ja schon etwas verliebt... *schmacht*.




3. ÖFTER MAL EINFACH WEG - CODEWORT: KURZTRIP

Definitiv gaaaanz oben auf unserer #Vorsatzliste für 2018: mehr Kurztrips. Der erste geht schon bald in den Harz und wir sind schon voller Vorfreude. Auch wenn es nur 2,5 Tage sind, die Wochenenden sollte man oft intensiver nutzen. Sei es um Freunde zu besuchen, die Familie wiederzusehen oder eben als Familie andere Orte zu erkunden. So stehen auf unserer Bucket List auf jeden Fall ein paar Städtetrips - natürlich auch in Deutschland! Wir haben selbst so viele schöne Ecken, da gibt es so viel zu entdecken. Einfach mal raus aus den eigenen vier Wänden (auch wenn es da immer am schönsten ist) und dem Alltag "entfliehen". 


4. 
"EHRENAMTLICH"/SOZIAL ENGAGIEREN

Ja, ihr lest richtig. Es tut einfach so gut anderen Menschen zu helfen und zu wissen, dass man etwas Gutes tut. Und ohne dabei zum Samariter zu werden und zwingend "richtige" Ehrenamtliche Tätigkeiten vornehmen zu müssen, möchte ich das einfach öfter für andere Menschen etwas machen. Natürlich biete ich Personen im Bus meinen Platz an, wenn sie ihn dringender brauchen oder halte Menschen die Tür auf, wenn ich sehe, dass sie es brauchen könnten - aber das ist meine Erziehung. Ich meine eher Dinge wie im Kindergarten (nicht zwingend "unserer") vorlesen, mit den Kids backen oder basteln oder andere Events betreuen, Großeltern/Senioren beim Einkauf helfen, im Tierheim mit den Hunden spazieren gehen, MigrantInnen bei Amtswegen behilflich sein - wisst ihr, was ich meine? Klar, meine zeitlichen Ressourcen sind knapp, aber ich sage ja auch nicht, dass ich jetzt jeden Tag oder jede Woche fixe Termine haben muss - ich möchte einfach hin und wieder Zeit dafür finden, so etwas zu tun. Die Menschlichkeit in unserer Gesellschaft wieder aufblühen lassen.  

5. WENIGER PLASTIKMÜLL - WENIGER WEGWERF-GESELLSCHAFT

Das versuche ich zwar schon seit 2 Jahren bewusst zu vermeiden, aber oft ist hier einfach noch viel zu viel im gelben Sack. Und auch das Essen landet manchmal im Müll, weil man es vergessen hat und dann schlecht geworden ist. Das Bewusstsein der letzten Jahre möchte ich einfach intensivieren, vielleicht einfach öfter so kochen, dass sich mit den Resten (wenn etwas übrig bleibt) theoretisch am nächsten Tag noch etwas machen lässt. Oder dem Mann die "Reste" zur Arbeit mitgeben. Ich kaufe aus Prinzip z.B. keine Gurken in Plastikhülle, versuche wöchentlich zum Markt zu gehen (natürlich inkl. Jutebeutel/Korb), nehme lieber Kartons statt Tüten im Supermarkt (wenn man doch mal die Kiste vergessen hat) und kaufe Obst/Gemüse in Plastik nur im "Notfall". Da ist es ja auch noch einfach das ganze zu steuern, aber bei anderen Lebensmitteln, Drogerieprodukten und co. ist es schwierig. Und dennoch: einen Versuch ist es ja wert. 



Habt ihr auch besondere Ziele oder Wünsche, die ihr dieses Jahr erreichen möchtet? Natürlich stehen auf meiner Liste auch noch Dinge wie: einen 2. Halbmarathon laufen, beruflich durchzustarten und meine Abschlussprüfung zu absolvieren, einen Schwedenurlaub zu machen und so weiter - aber ich wollte einfach mal ein paar andere Wünsche äußern.

GEWINNT EINE "COSY MANTO" im Wert von 106,95€!


 Falls ihr so wie ich, auch mehr Zeit für Euch wollt und dabei gerne Tee trinkt, vorm Kamin sitzt, ein gutes Buch lest oder auch nur mit einem/einer Freund/in quatscht, habe ich jetzt noch ein "Schmankerl" für Euch! Und zwar könnt ihr die wunderbare "Cosy Manto" Teekanne von Bredemeijer® in weiß mit Kupfer oder Gold oder Schwarz mit Kupfer oder Gold gewinnen! Diese hochwertige, doppelwandige Teekanne aus Holland lässt mit ihrem skandinavischem Design mit Sicherheit eure Kaffeetafel strahlen - also hüpf, hüpf! Ab in den Lostopf!

Was ihr tun müsst um mitzumachen? Hinterlasst mir einen Kommentar und erzählt mir, mit wem ihr die Teekanne "einweihen" würdet und welchen Tee ihr dabei genießt! Danach einfach ins Widget eintragen und fertig! 





Viel Glück!!! 


TERMS & CONDITIONS: Das Gewinnspiel geht bis zum 21. Januar 2018. Der Gewinn wird direkt von der PR Agentur verschickt, ich muss daher eure Adresse an sie weitergeben (eure Daten werden natürlich vertraulich behandelt). Eine Auszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. Wenn sich der/die Gewinner/in nach 3 Tagen nicht meldet, lose ich neu aus. Zum auslosen verwende ich einen Zufallsgenerator. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Teilnahme offen für Deutschland.


*Werbung/Kooperation. Alle weiteren Infos zur Werbekennzeichnung findet ihr hier.



#PERSONAL - 2018 & 1000 Fragen an mich selbst.


Willkommen 2018 - neues Jahr, neue Vorsätze? 

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und bleibt dieses Jahr gesund, zufrieden und glücklich. Von den traditionellen Vorsätzen halte ich nicht immer viel - ich setze mir trotzdem gerne Ziele, die ich erreichen möchte. Im Moment juckt es mir wieder in den Fingern in die Tasten zu hauen. Themen schwirren in meinem Kopf, Ideen für den Blog, Ideen für meine berufliche Zukunft und vieles mehr. Auch negative Dinge. Dinge, die mich sehr belasten und mich traurig machen, für die ich die Hoffnung aber nicht verliere. Und in solchen Momenten denke ich öfter darüber nach, wer ich bin - wer wir alle sind. Was macht das Leben aus? Johanna von Pinkepank hat dazu aufgerufen insgesamt 1000 Fragen über/an sich selbst zu veröffentlichen (in regelmäßigen Abständen werden 20 Fragen beantwortet), wenn man dies möchte. Und beim lesen der anderen Mütter und Frauen, die sich schon darüber Gedanken gemacht haben, dachte ich mir: Bingo! Genau das! Das ist es, was ich gerade brauche. Damit meine ich gar nicht, dass ich den Weg zu "mir" wiederfinden muss, aber manchmal tut es einfach gut, darüber nachzudenken was man im Leben erreichen möchte? Was wirklich zählt? Was macht mich zu der Person, die ich bin?


Im Moment sind so viele Umbrüche hier und dort - und meine Familie ist mein Hafen. Ernsthaft. Ich wusste schon immer, dass mir Familie wichtig ist und auch mit am wichtigsten. Klar, früher als ich jünger war, wollte ich auch erstmal nur Karriere machen. Bis ich meinen Mann getroffen habe - vor nun 10 Jahren und 4 Monaten haben wir uns kennengelernt. Und mir konnte nichts besseres passieren. Auch auf die Gefahr hin, dass das nun super kitschig klingt und etwas "abgedroschen", habe ich durch ihn den Familiensinn gestärkt bekommen und durfte irgendwann dieses bündelchen Glück in meinen Armen halten, dass mich aufgeweckt hat. Seitdem ich Mutter bin, fühle ich mich tatsächlich lebendiger und merke, dass ich den Sinn des Lebens jetzt verstehe. Auch wenn man sich "aufopfert", die Rolle als Individuum erstmal zum Teil in den Hintergrund rückt und man natürlich andere Bedürfnisse hat als kinderlose, gibt es einem so viel Liebe und Halt, dass ich das gegen kein Geld der Welt eintauschen würde. Aber natürlich vergesse ich mich selbst dabei nicht - oder versuche es jedenfalls.

Als Kind bin ich viel gereist, umgezogen und meine Familie war immer mein Anker, der Ort an dem ich mich wohl fühle und wahrscheinlich habe ich deswegen auch so eine gute Beziehung zu meiner Schwester und kann mir so etwas wie Streit mit ihr (also so wirklich schlimmen, den es ja in vielen Familien gibt) nicht vorstellen. Wir sind ein Herz und eine Seele - trotz 3,5 Jahren Altersunterschied. Wir hatten immer nur uns. Mama, Papa, meine Schwester und ich. Ein Team. Jederzeit. Das war für mich schon immer selbstverständlich und hat mich sehr geprägt. Die Kindheit prägt einen - das wissen wir alle.

"Most of our childhood is not stored in photos,
 but in certain biscuits, light of day, smells, textures.." - Alain de Botton

Und so sitze ich manchmal dort und frage mich gar nicht, ob ich eine gute Mutter bin, denn daran zweifle ich nicht. Ich mache sicher nicht immer alles richtig und habe auch Fehler, aber mein Kind ist glücklich und das sehe ich jeden Tag. Mehr hinterfrage ich die Dinge, die ich möchte. Kann man sich selbst wirklich "verlieren"? Oder findet man eher zu sich selbst - also zu der Person, die man wirklich ist? Ich habe aus Liebe zum Kind, aus Liebe zur Familie und zu meinem Partner ein paar Dinge in den Hintergrund wandern lassen, die mir eigentlich sehr wichtig sind. Ich habe aber gelernt, damit umzugehen. Meistens jedenfalls. Das Leben läuft nicht immer nach Plan und das ist gut so! In Zukunft möchte ich lernen, dass ich solche Dinge nicht zu sehr an mich heranlasse, weniger perfektionistisch bin und öfter einfach nur lebe. Wer weiß, wie lange wir es alles noch tun? Und warum mache ich mir überhaupt immer so viele Gedanken um gewisse Dinge, kann aber in anderen Sachen impulsiv, flexibel und unglaublich schlagfertig reagieren? Im Job zum Beispiel - ich gebe immer mehr als 100%, bin zuverlässig, pünktlich und lasse wirklich nur im allergrößten Notfall (oder extremen Krankheitsfall) Kurse oder Unterrichtsstunden ausfallen. Wenn ich gar nicht mehr kann. Wenn mein Körper nach Pause schreit. In was für einer Gesellschaft leben wir denn, dass dies von uns "verlangt" wird?

Gesellschaft 24/7 und immer 1000%?

Ich lese Stellenanzeigen. Immer wieder. Schreibe einige Bewerbungen, bekomme absagen, bekomme Einladungen, verwerfe Ideen und frage mich: Passe ich da überhaupt rein? Was möchte ich? Möchte ich wirklich Jahrelang in einem Büro in einer Marketingabteilung sitzen, nur weil ich BWL und Medienwissenschaften studiert habe? Möchte ich nicht lieber Texten? Oder möchte ich doch weiter unterrichten, weil es mir einfach irre viel Spaß macht und ich das Gefühl habe, etwas sinnvolles dort zu tun? Erfülle ich mir irgendwann meinen Traum, den ich hier aber nicht verrate? Ich weiß eines: ich möchte mit Menschen arbeiten. Und zwar interaktiv, sehen wie sie glücklich sind, ihnen Freude machen und dabei selbst glücklich sein. Wohin mich mein Weg führt, werden wir sehen. 

Hauptsache G-L-Ü-C-K-L-I-C-H. 


So mit knapp 30 wird man wohl langsam etwas sentimental. Und Erwachsen. Hin und wieder nachdenklich. Das kommt durchs Mutter sein - glaube ich. Man braucht weniger, stellt seine Bedürfnisse meistens hinten an und ist glücklich, wenn das Kind es ist. Aber natürlich dürfen wir Frauen nicht vergessen, dass es uns selbst noch gibt. Ich bin kein Freund davon, dass man sich selbst gehen lässt, nicht mehr hübsch anzieht, vergisst was man eventuell geliebt hat. Sei es Bücher lesen, Sport treiben, etc. Natürlich entdeckt man neue Facetten - vor der Schwangerschaft war mein Zeitmanagement wesentlich schlechter, ich habe gelernt alles optimal zu koordinieren, auch wenn ich 1000 Dinge gleichzeitig machen muss. Es klappt irgendwie immer. Man lernt Kompromisse einzugehen. Die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. 

20/1000 Fragen an mich selbst 

Und damit man sich nicht selbst vergisst, geht es jetzt los mit den Fragen. Wir sollten uns öfter Fragen stellen - einfach so. Egal was es ist. Mut, an sich selbst zu denken. Also wenn ihr auch Lust habt mitzumachen - haut in die Tasten. Alle Infos findet ihr weiter auf jeden Fall in Johanna's Beitrag, den ihr auch auf jeden Fall lesen solltet! Viel Spaß! 

  • #1 Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? 
Ich muss schon viel zu lange darüber nachdenken - ich habe letztes Jahr zum ersten Mal unterrichtet. Und es macht mir unglaublich viel Spaß - damit hätte ich nicht gerechnet. 
  • #2 Mit wem verstehst du dich am Besten? 
Ich könnte hier Freundinnen oder meine Schwester nennen - aber es ist vermutlich der Mann. Nicht immer, versteht sich - wir ecken auch oft an. Aber er versteht mich meistens. Auch ohne viele Worte. Das ist sehr viel Wert.
  • #3 Worauf verwendest du zu viel Zeit?
Über Dinge nachzudenken - ganz sicher. Ist das richtig was ich tue? Mache ich das jetzt wirklich? Wieso warte ich überhaupt? Die Zeit verfliegt dann noch schneller und irgendwann ist es vielleicht sogar zu "spät"...
  • #4 Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? 
Witze und ich sind nicht so eins. Mein Papa hat mir als Kind immer lustige Witze erzählt, da habe ich auch immer gelacht. Oder meine Oma. Aber heutzutage lache ich eher über irgendwelche Sitcoms oder wenn doch mal irgendwo ein lustiger Stand-Up Comedian ist (sehr selten!). Viel witziger finde ich gewisse Dinge, die meine Tochter an Denglish fabriziert... ;-)
  • #5 Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein anderer weinen musst? 
Eigentlich nicht - ich bin ein emotionaler Mensch und mache daraus keinen hehl. Manchmal ist es mir natürlich unangenehmer, wenn man es gar nicht zurückhalten kann und die Situation absolut unpassend ist, aber wenn sowieso alle in "Heulstimmung" sind, lasse ich meinen Tränen freien Lauf. Und vor Freude sowieso.
  • #6 Woraus besteht dein Frühstück? 
Eigentlich immer aus griechischem Joghurt/Skyr/Quark mit irgendwas an Obst, Honig, Chiasamen und anderen Toppings, auf die ich gerade Lust habe. Am Sonntag gerne aus Crêpes.
  • #7 Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? 
Meiner Tochter - als ich sie ins Bett gebracht habe.
  • #8 In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? 
Viele sagen, dass ich aussehe wie sie (ich glaube das auch), aber ich finde, dass ich auch ihre Kochkünste, die Liebe zu einem schönen Zuhause und die offene Art gegenüber (fremden, neuen) Menschen von ihr habe. Auch wenn ich im Gegensatz zu ihr wirklich noch sehr ruhig bin - das habe ich von meinem Papa.
  • #9 Was machst du morgens als erstes? 
Die "Snooze" Taste drücken - nein, ernsthaft... erstmal wird mit der Motte gekuschelt (die sich nämlich meistens gegen 6 Uhr ins Bett schleicht, wenn der Wecker zum 1. Mal klingelt) und dann die Kaffeemaschine angemacht.
  • #10 Kannst du gut vorlesen? 
Ich glaube schon. Ich lese jedenfalls sehr gerne vor.


  • #11 Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? 
Das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr... Ich erinnere mich nur an eine Kleinigkeit aus meiner Kindheit, als wir in Spanien gelebt haben und auf einmal ein Weihnachtsmann ums Haus ging - ich glaube, da habe ich das erste Mal gemerkt, dass Papa nicht da ist, da war ich ca. 7-8 Jahre alt.
  • #12 Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? 
Wir möchten natürlich - was auch sonst - gerne irgendwann ein Haus kaufen oder bauen. Aber nur für mich selbst... eine neue Kamera mit neuen Objektiven. Leider sehr kostspielig (aber nicht so sehr, wie ein Haus). Vielleicht belohne ich mich ja irgendwann für meine Masterarbeit damit. Oder nur mit dem Objektiv. Ich bin gerne bescheiden...
  • #13 Welche Charaktereigenschaften hättest du gerne? 
Ich wäre manchmal gerne entscheidungsfreudiger. Also so auf Dinge bezogen wie Essenswahl, manche Einkäufe, aber auch meine Zukunft. Ich weiß eigentlich genau was ich will, aber manchmal gibt es einfach zu viel Auswahl...
  • #14 Was ist deine Lieblingssendung im TV? 
Serien - aber meistens auf Netflix. Und sonst einfach hier und da mal etwas, ich kann mich da nicht festlegen. Ich kann nur sagen, was ich nicht mag: Trash-TV und Sci-Fi.
  • #15 Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? 
Zählt Legoland? Da waren wir nämlich 2008 in Dänemark als wir im Familienurlaub waren. Und danach kann ich mich nicht mehr daran erinnern, irgendwo gewesen zu sein, außer auf Jahrmärkten und beim Wiener Prater.
  • #16 Wie alt möchtest du gerne werden? 
Gerne zwischen 80, 90 aber auch 100 Jahren. Solange ich nicht dement, krank oder ähnliches bin. Ich mag das Leben sehr und möchte die Zeit mit meinen Liebsten solange es geht auskosten. Ich hoffe sehr, dass ich dieses Glück haben darf.
  • #17 An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? 
Cornwall-Urlaube. Aber auch das Wochenende in Schottland. Oder der Urlaub in Dänemark, als wir uns verlobten. Alles schöne Erinnerungen... Und ich freue mich, dass dieses Jahr noch mehr dazu kommen werden!
  • #18 Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? 
Grauenvoll. Ich hoffe sehr, dass ich das nie wieder erleben muss. Also nicht so direkt. Und ich bin dankbar, dass ich seit über 10 Jahren davon befreit bin, das waren früher wirklich keine schönen Zeiten.
  • #19 Hättest du lieber einen anderen Namen? 
Nein, ich mag meinen Namen sehr. Vielen Dank an Mama und Papa für die gute Wahl!
  • #20 Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? 
Ich zweifle, wie bereits erwähnt, auch wie Johanna gerne mal daran, ob meine Entscheidungen richtig sein werden - wenn ich sie dann getroffen habe, bereue ich sie allerdings nie. Wenn ich etwas mache, dann stehe ich da im Normalfall zu 100% dahinter - ich denke nur manchmal davor zu lange nach. Allerdings geht es da eher um private Dinge, beruflich ticke ich da ganz anders... Nur die Entscheidung zur Berufswahl finde ich nicht immer so easy. Habe ich ja schon erwähnt. Ich "beneide" dann immer Menschen, die einfach schon so konkret einen Lebensplan haben und in frühen Jahren schon wissen, was sie beruflich wollen und ihren Weg verfolgen. Aber auf der anderen Seite bin ich froh und glücklich, dass ich so bin, wie ich bin. Man muss nicht immer alles perfektionistisch hinlegen können, man darf auch mal schwächen haben und ich bereue keine meiner Entscheidungen, die meine Berufswahl betreffen. Ich genieße einfach den Augenblick. Und bin mir sicher, dass der Moment kommen wird, an dem ich meine Träume komplett verwirklichen werde und weiß, dass ich nie wieder zweifeln muss.


Los, jetzt macht ihr mit! Es hat wirklich Spaß gemacht die Fragen auszufüllen - und ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten! Und sonst gibt es manchmal einfach ein paar mehr Fragen auf einen Schlag. Was meint ihr? Gut oder nicht? Mögt ihr solche Challenges oder klickt ihr lieber weiter?