Mama talk - die Erstausstattung

Unsere "Mama talk - one week seven moms" geht weiter und auch bei mir dreht sich heute alles zum Thema "Erstaustattung"! Gestern gab es keinen Beitrag, dafür heute gleich zwei - den zweiten findet ihr bei der lieben Janina. Das Thema ist natürlich sehr individuell, denn wie die anderen Mamas es schon erwähnt haben, ist jede Mutter und jedes Kind anders, aber ich finde ziemlich viele parallelen bei uns allen ;) Ich berichte Euch aber gerne von meinen Erfahrungen - was war bei uns wichtig und was wurde überhaupt nie genutzt?
Fangen wir mit der Zimmeraustattung an - das alte Büro musste weichen und ein Babyzimmer sollte her (ja, wir wollten unbedingt ein eigenes Zimmer, für uns gehört das einfach so) und so streichte der Mann fleißig die Wände, Fußleisten und baute die Wickelkommode! Für uns ist die Wickelkommode unerlässlich gewesen, da wir beide sehr groß sind, hat der Mann sie unserer Größe angepasst und selbst gebaut. Neben der Wickelkommode steht ein Heizstrahler, wir haben lange überlegt ob wirs brauchen, uns Rat und Tipps von Freunden eingeholt und dann einen bestellt. Das war auch eine gute Wahl, denn die Maus kommt nach der Mami und war als Baby eine kleine Frostbeule. Den Standheizstrahler kann ich auch absolut empfehlen, für uns war er die perfekte Wahl. Gekauft haben wir ihn via Amazon*. Das Gitterbettchen haben wir auch schon früh gekauft, uns war schnell klar, dass wir mit 3-4 Monaten die Maus das erste Mal im eigenen Zimmer schlafen lassen wollten und das hat auch sehr gut geklappt - gekauft habe ich es in England und es wurde dann mit dem Transport meiner Schwester (die damals gerade hergezogen ist) geliefert. Ich bin heute noch außerordentlich zufrieden mit unserer Wahl und ganz verliebt in das Bettchen. Sie schläft auch sehr gut drin ;) Besonders praktisch ist die Schublade unten drunter für Bettwäsche, etc. :)
Da ich gestillt habe, wollte ich gerne einen Sessel im Zimmer - ich muss allerdings zugeben, dass ich dort nur wirklich selten gesessen habe, ich habe lieber im Bett oder auf der Couch im Wohnzimmer gestillt und bin nicht extra dafür "rüber" gegangen. Ein Stillsessel lohnte sich für mich daher nicht, er war aber eine besonders schöne Deko und im Moment eignet er sich super zum Bücher lesen ;) Was ich besonders in den ersten Monaten sehr praktisch fand, war die Baby Bay*- wir haben sie von meiner Schwägerin ausgeliehen bekommen und sie hat die ersten 3-4 Monate neben unserem Bett darin geschlafen. Familienbett kam für uns einfach vor allem in der Anfangszeit nicht in Frage (140x200m Bett, wir beide eh schon so groß, viel zu eng und die Angst, dass der Mann sich in der Nacht auf die Maus kugelt pflegten dazu bei...) und somit haben wir uns für das Beistellbettchen entschieden. Perfekte Wahl, denn so konnte ich die Maus morgens früh stillen (und einfach "rüberziehen") und dann haben wir weitergeschlafen ohne viel tam tam. Geschlafen hat sie immer im Schlafsack, bis vor ein paar Monaten Decke + Kopfkissen eingezogen sind, weil sie sich aus dem Schlafsack immer selbst befreit hat und ihn absolut doof fand ;)
Als nächstes kommen wir zum Thema Pflege: es gibt gefühlt 1000 cremes und öle, die gut für Babys Haut sein sollen. Am Anfang braucht man davon aber im Normalfall gar nichts. Das Herbstmädchen haben wir nur mit Wasser gebadet und irgendwann später, aber erst mit 6-7 Monaten, haben wir mal Badezusatz von Penaten dazu gegeben. Oder einfach nur etwas Babyöl. Wir mussten uns erstmal durchprobieren, denn die Kleine hat so empfindliche Haut wie die Mama und verträgt auch nicht alles. Die Hebamme meinte aber, dass das normal ist und deswegen haben wir es mal probiert. Mittlerweile haben wir immer das "Gute-Nacht-Bad" von Penaten oder das Babybad von DM/Babylove. Als Shampoo (als dann Haare da waren :D) nutzten wir bis letzte Woche noch Sebamed Baby& Kind Waschlotion (wirklich sehr, sehr ergiebig!), ist nun aber leider leer und ich hatte noch eines von Töpfer daheim, das wird jetzt probiert. Als sie wund war, gab es entweder Muttermilch (bester Tipp!) oder Penatencreme bzw. Lanolin auf den Popo. Da sie trockene Stellen hatte, haben wir später die Excipial Kids bekommen und nutzen diese bis heute als Lotion/Creme fürs Gesicht. Windeln haben wir nur von Pampers benutzt, weil die Maus nichts anderes verträgt - wir haben alles ausprobiert, aber sie hat von allen anderen Marken leider pusteln bekommen. Und sonst brauchten wir noch eine Babynagelschere, Waschlappen, Kapuzenhandtuch, Fieberthermometer und Baby-Badewanne. Letztere haben wir von IKEA.
Stillen: Das Stillkissen fand ich sehr praktisch, habe ich mir von meiner Schwägerin ausgeliehen und hat mir schon in der Schwangerschaft als "Seitenschläferkissen" sehr gute Dienste geleistet und meinen Körper entlastet. Stilleinlagen hatte ich zum Schluss von DM (haben mir gereicht, bei mir ist aber auch nicht viel Milch "ausgelaufen"), meine elektrische Milchpumpe ist von Medela und die kann ich wirklich empfehlen, wenn ihr mal ein paar Termine habt oder den Einstieg ins Uni-/Arbeitsleben vor habt. Was ich noch super fand: Mam-Kompressen! Also falls ihr Stillen wollt, würde ich mir die schon vorab ins Haus holen... Wirken wunder! 

Kleidung: Es gibt natürlich auch hier Listen, was man braucht und was nicht. Ich empfehle natürlich - wie jede andere Mama - Wickelbodys, weil man die schnell an- und ausziehen kann und nicht über den Kopf gezogen werden müssen. Ansonsten fand ich vor allem im Herbst/Winter natürlich Strumpfhosen und dicke Socken (das ausziehen fängt erst später an) super, die wurden auch einfach anstatt Leggings im Haus getragen. Man kauft so viel Kleidung, bekommt so viel geschenkt und am Ende tragen die Kleinen es oft nur 1-2mal. Das sind halt die Hormone ;) Aber: man braucht viele Bodys, also seid gewappnet! :D Es geht immer mal was daneben :D Und natürlich braucht man Mützen, Lätzchen und Halstücher :)
Außerdem: Spucktücher (hatten wir en masse, am liebsten mag ich die von Aden+Anais), Schnuller (Motti hat ihn nach dem Abstillen genommen, davor nur mal ab und zu und nun braucht sie ihn seit Monaten eh nur noch zum einschlafen. Ich habe ihr den Tagsüber nie angewöhnt oder zum "beruhigen", wenn sie mal geschrien hat, gegeben. Er war bei uns eh mehr zum einschlafen, vor allem als es kein Fläschchen mehr gab), Decken für Kinderwagen/Auto/etc. (davon hatten wir auch ein paar zur Auswahl, weil doch mal immer mal was drauf gekleckert ist und wir viel unterwegs waren) und eine Wickeltasche - mich hat sie wirklich lange begleitet und ich nehme sie auch jetzt noch ab und zu mit, wenn wir zum Beispiel länger irgendwo sind oder einen Tagesausflug machen, denn dann will ich meine Handtasche "für mich". Ich habe mich damals für eine Pink Lining entschieden und bis heute nicht bereut. Ich liebe die Wickeltasche einfach :D
Transport: Die Kinderwagensuche kann auch schnell zum Wirrwarr werden, denn das Angebot ist riesig! Wir wollten aber unbedingt vor Ort Probe schieben (kann ich auch nur empfehlen) und hatten damit leider nur ein limitiertes Angebot. Im Kopf war damals erst ein Bugaboo, schnell haben wir aber herausgestellt, dass uns die Babywanne viel zu tief liegt und nichts für uns große Menschen (mit Rückenleiden) ist. Als nächstes sprang mir der Stokke Xplory ins Auge, ich fand ihn irgendwie "stylish" aber irgendwie auch nicht. Mein Mann fand ihn aber furchtbar und nach der ersten "Probefahrt" war ich auch nicht überzeugt davon. Im Laden kamen dann nur noch 2 weitere für uns von der Höhe in Frage - der Quinny Buzz und ein Mutsy. Obwohl ich den Mutsy von der Höhe ideal fand, hat uns die Qualität nicht überzeugt - der Buzz hingegen schon. Wir haben uns also entschlossen den zu kaufen, da er in unseren Fahrstuhl passte, perfekt und relativ klein zusammenklappbar ist (damals hatten wir noch kein eigenes Auto und immer Mietwagen geliehen, da wusste man ja nicht, was man bekommt) und Luftreifen sollte er haben. Wir haben ihn also bestellt und waren bei der Ankunft extrem happy. Auch im Nachhinein war er eine sehr gute Wahl - der Einkaufskorb ist zwar ziemlich klein, aber das ist auch wirklich das einzige Manko. Wir haben dann einfach ein Einkaufsnetz gekauft und das angebracht, damit man noch mehr Stauraum hat.

Weitere gute Anschaffungen waren natürlich der Maxi Cosi (hatten die einfachste Version), die Manduca (z.B. via Baby-Walz**zum tragen (haben wir zwar selten benutzt, weil die Maus lieber im Kinderwagen sitzt, aber wenn man doch mal ohne Kinderwagen unterwegs war oder so, war sie sehr praktisch) und eine Milchpumpe von Medela, die mir vor allem den Einstieg ins Unileben oder kurze Mamaauszeiten gewährt hat. Außerdem kann ich die Babywippe von Babybjörn nur empfehlen, die Maus hat dort vor allem am Anfang während wir gegessen haben, neben uns gestanden oder auch mal in der Küche oder beim Duschen. :)

Auf der "nicht-gebraucht" Liste haben wir scheinbar wirklich nichts, aber ich habe auch nichts gekauft, was ich nicht als nötig empfand. Das einzige was mir einfällt sind Cremes oder ein paar Spielsachen, die einfach im Überfluss da waren. Ein paar Dinge wie z.B. unseren Tripptrapp von Stokke, haben wir ja erst gekauft, als die Maus ihn wirklich brauchte. Das gleiche gilt für andere Dinge wie Geschirr, gewisse Spielzeuge, Buggy, etc. Das ist für mich aber auch nicht mehr die direkte "Erstausstattung". :D Ich hoffe Euch hat der kleine Exkurs zum Thema gefallen und lest unbedingt die Beiträge der anderen Mädels - sie sind super geworden!





*Affiliate-Links enthalten
**In Zusammenarbeit mit Baby-Walz

5 comments :

  1. Eine wirklich tolle Zusammenfassung Isy! Sehr hilfreich und toll zu lesen, danke :)

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    1. Das freut mich! Sehr gerne!!

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  2. Ich bin ja eher stiller Leser, aber ich bin gerade wirklich froh über diese Reihe bei euch Mädels. Bei mir kann es aktuell jeden Tag soweit sein... Drum renn ich momentan auch ständig wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung und hab immer das Gefühl, mir fehlt noch etwas.
    Andere Erstlings-Mütter haben so viele Sachen gekauft. Was da allein am und um den Wickeltisch steht... Hilfe oO

    Was mich noch interessieren würde: Habt/Hattet ihr einen Vaporisator?

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    1. Das freut mich, dass dir unsere Reihe so gut gefällt! :) Wir hatten einen Vaporisator, aber erst später, weil wir ihn geschenkt bekommen haben von Nachbarn, die ihn nicht mehr brauchten. Im Deutschlandurlaub war das für uns "praktisch", weil wir in unserem Zimmer dort keine Küche hatten und ich nicht immer die Flaschen alle rüber schleppen wollte - Zuhause haben wir ihn dann auch weiter benutzt, ging schneller als der Topf und war halt ein Gerät extra dafür, das war besser. Aber generell "braucht" man ihn nicht unbedingt, im Topf klappt es halt auch. Aber es ist "praktischer" :)

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  3. Das sieht alles super schön aus! Da wird man ja glatt neidisch ♥
    adoorablee.blogspot.com

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