#MOMLIFE - Kindergartenferien und Mama-Tochter-Zeit


Wir hatten Kindergartenferien und haben die Mama-Tochter-Zeit intensiviert. Die Urlaubszeit wurde spontan dann auch noch für einen Kurztrip nach Texel genutzt, der sich ergeben hatte und für uns alle ein unglaublich schönes und sehr entspannendes Erlebnis war. Warum immer nach Spanien, Italien und co. fahren, wenn man auch vor Ort wunderbare Strände hat, die man in 3 Stunden mit dem Auto erreichen kann? Ich liebe die Mittelmeerländer, ohne Frage, aber man vergisst dann oft, dass was sich vor der Haustür befindet. Und das kann auch unglaublich toll sein.

Wir drehten unsere Laufrunden mit dem Jogger, besuchten die Kühe und Schafe, haben diverse Spaziergänge gemacht und viele neue Dinge in der eigenen Stadt entdeckt: Spielplätze, Teiche, kleine süße Ecken in der Natur. Das war vor unserem Texel-Urlaub, denn danach folgte der Regen. Und dann versteht man, warum es so viele Menschen in den Süden zieht - warme Temperaturen, eine beinahe Gut-Wetter-Garantie, Sandstrände statt Gartenmatsch.

Es gibt natürlich kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung - und so ging es auch an regnerischen Tagen in Regenmontur auf den Spielplatz oder etwas in den Garten. Dort entstehen mittlerweile auch ein paar kleine DIY-Projekte für die Motte und ich bin froh, dass wir einfach mal "raus" können, uns ins Gras legen, ein Mini-Picknick machen ohne unbedingt in den Park oder an den See fahren zu müssen. Auch wenn das natürlich auch schön ist. Dort wachsen sogar Brombeeren und ein paar gelbe Pflaumen, die wir zwischendurch gerne naschen. Ich hätte nicht gedacht, dass mich solche Kleinigkeiten irgendwann derart erfüllen - zuzusehen, wie die Tomatenpflanzen wachsen, sich darüber freuen, wenn die ersten Früchte reif werden, die Kräutertöpfe pflegen und sich darüber freuen, dass der nordische Sommer ihnen viel Kraft und Wachstum schenkt. Es sind diese banalen Dinge, die mir das Gefühl von "Zuhause" schenken. Und zusätzlich ist es wunderschön zu sehen, wie aufgeregt auch Motti ist, wenn eine weitere Tomate reif ist oder sie die Kräuter für unser Abendessen holt. Wir sind, ich bin, endlich angekommen.

Ich freue mich natürlich auf ein paar weitere Sommertage (und hoffe sehr, dass sich das Wetter bald wieder von seiner schönen Seite zeigt), aber bin auch schon voller Vorfreude auf den Herbst, die kuscheligen Augenblicke vorm Kamin, die Bastelsessions mit Motti, die Adventszeit, das große Backen. Wenn der Plätzchenduft durch die Wohnung strömt, wir Bratäpfel auf dem Kamin schmoren und die kuschelige Jahreszeit beginnt. Aber erstmal möchte ich noch warme Sommertage - mit Radtouren, Maislabyrinth, Blaubeeren pflücken, barfuß durchs Gras laufen und lauen Abenden mit einem Glas Wein. Mit einer weiteren wunderbaren Sommerhochzeit im August, einer strahlenden Braut und glücklichen Gästen. Ja, darauf freue ich mich im August und bin voller Hoffnung, dass der Wettergott es diesen Monat noch einmal gut mit uns meinen wird. Optimismus siegt.

Worauf freut ihr euch im August?


PS: Ich danke Euch für das ganze, liebe Feedback! Es freut mich, dass ihr den Blog und meine Posts immer (noch) so gerne lest.







#LIFE: Warum ich solange weg war - das hoffentliche Ende der Blogpause!


Ich kann es eigentlich gar nicht fassen, dass mein letzter Post über 3 Monate her ist. Und wenn wir ehrlich sind, waren die letzten Posts in den Monaten davor auch nur noch mit wenig Herzblut geschrieben, denn irgendwie war alles zu viel um mich herum. Die zwei Jobs, die ich einfach immer unter einen Hut kriegen wollte, der Haushalt, der Umzug ins neue Heim und dazu noch die Masterthesis - und natürlich das Mamasein. Das klappte an einigen Tagen, aber an anderen so gar nicht. Und so musste ich irgendwo Abstriche machen - und bevor das bei mir im Privatleben oder auf der Arbeit passiert, wusste ich: Es muss der Blog darunter leiden. Und das ist auch der Grund, warum ich so lange "weg" war. Bei Instagram war ich natürlich weiterhin aktiv, ein bisschen Social Media schadet nicht, ich war aber auch froh um gewisse Auszeiten. Irgendwie hat am Ende auch vieles keinen Spaß mehr gemacht, die Atmosphäre war nicht mehr das was sie einmal war, alles veränderte sich, Influencer (ohne Blogs) haben die Szene "übernommen" und die ganze Bloggerszene hat mich nach meiner Zeit im Social Media Marketing privat einfach nicht mehr gereizt. Wenn man tagtäglich sich beruflich damit beschäftigt, wird das privat einfach automatisch weniger. Meine Zeit am Laptop minimierte sich aufs allernötigste (sprich Job und E-Mails). Und irgendwie tat das ganze sogar gut. Ziemlich gut sogar.

Ich überlegte zwischenzeitlich sogar wieder, den Blog auf Eis zu legen. Aber ich kann diesen Schritt nie gehen, denn er begleitet mich seit Jahren und war doch immer meine "kreative Pause". Und da ich das ganze nicht beruflich mache, hatte ich ja auch keinen Druck. Dann pausiere ich halt - egal wie lange. Durch die ganzen Veränderungen in der Blog-Szene und das wachsen von Instagram (und Snapchat), hat sich einfach so viel geändert - weniger Kommentare, weniger Seitenbesuche, weniger Austausch zwischen Lesern und mir. Ich bin keineswegs nur auf Klicks aus, um Gottes Willen, aber ich habe mich natürlich über Kommentare und Feedback zu Posts gefreut - wenn auch nur auf Facebook oder Instagram, aber selbst dort war es wesentlich weniger als vor ein paar Jahren. Das hat ja irgendwie auch einen Sinn. Und ja, wenn ich persönliche Dinge von der Seele schreibe, dann tut das einfach nur gut zu schreiben und ich denke darüber nach, ob ich es veröffentliche oder nicht, aber wenn Posts zu Interior, Momlife oder anderen Themen kommen, die von Lesern gewünscht werden, dann ist es irgendwie... mau. Und so begann die Phase der Unlust. Nicht am Schreiben selbst, sondern daran, sich Arbeit und Mühe zu machen, wenn es "eh niemanden mehr interessiert". Auch wenn das sicher nicht immer so war, und ich viele Personen hatte, die mir geschrieben haben, warum ich denn so selten poste und meine Posts würden "fehlen", irgendwie machte es keinen Spaß mehr. Die Luft war raus.

Doch jetzt, nach der Urlaubszeit, einem Monat zuhause mit der Motte, der Masterarbeit-bedingten Kündigung bei einem Job (man muss leider Prioritäten setzen), vermisse ich den Blog oft. Vermisse es Fotos zu machen, meine Meinung kundzutun, meine Gedanken mit Euch zu teilen. Ein Monat "nichts-tun" ist halt einfach nicht mein Ding - da bekommt man wieder Lust zu tippen ;) Wir waren zwar ein paar Tage im Kurzurlaub, haben ein bisschen Familienzeit genossen und sind mal rausgekommen - und ja, wir haben es genossen, dass wir ein paar freie Tage hatten. Ohne Jobstress und Termine. Auch wenn der Urlaub nächste Woche vorbei ist und die Masterarbeit fertig werden will, möchte ich meine Kreativität öfter wieder umsetzen, meine Kraft in etwas stecken, dass mir Spaß macht und immer mein Hobby war. Ich weiß nicht, wie ich es im Alltag dann wieder schaffe, da ich den Fokus natürlich immer auf die "essentiellen" Dinge im Leben setze, aber ich möchte diese Blogpause wirklich so gerne beenden. (Wie oft habe ich das schon gesagt, seufz?)

Deswegen frage ich Euch: Was möchtet ihr lesen? Möchtet ihr überhaupt "weiterlesen"? Ich würde gerne etwas "back to the roots" gehen - mehr Rezepte, mehr Interior-Einblicke, mehr #momlife. Aus der "Outfitbilder"-Zeit bin ich glaube ich raus... Da hat sich mein Style und Fokus einfach komplett verändert. Ja, ich trage noch gerne schöne Kleidung, lege aber viel mehr Wert auf Qualität und gehe wirklich selten shoppen. Hin und wieder gibt es aber natürlich auch da sicher mal etwas #fashion zu sehen - aber wenn dann in Form von Shop-Collagen, so wie es früher auch häufig der Fall war. Kompromiss, oder? ;) Was meint ihr?

Ich würde mich wirklich riesig über euer Feedback freuen! Egal ob hier, Instagram oder Facebook - lasst es mich wissen! Vielleicht erleichtert mir das den (Wieder-)Einstieg - it's time to start filling those empty pages again!






#HOMESWEETHOME - Gardening


Die Sommerzeit steht vor der Tür und wir haben schon fleißig Tomatenpflanzen, Gurken, Erdbeeren und diverse Kräuter gezogen, die auch alle brav am wachsen sind. Jetzt ist es bald warm genug draußen und das liebe Grünzeug darf nach Draußen "umziehen". Ich möchte dieses Jahr auf jeden Fall mal etwas Neues ausprobieren und bin gespannt, wie wir die Dinge umsetzen. Ein paar Ideen möchte ich hier mit euch teilen - jetzt wo "Urban Gardening" auch weiterhin im Trend ist, scheinen ja viele ihren grünen Daumen zu entdecken. Und seitdem wir in Deutschland leben, habe ich sogar einen relativ grünen Daumen, da das Wetter mir hier zu Gute spielt! :D

  • Hochbeete - auch auf Balkonen ist das natürlich möglich. Aber auch für kleine Gärten eine super Idee. 
  • Paletten umfunktionieren und Pflanzen daran wachsen lassen - aktuell haben wir ein paar unserer Blumentöpfe an den Paletten hängen, aber ich hätte es gerne noch "grüner". 
  • Weinkisten zu Blumenkisten umwandeln - ich liebe diesen Style einfach immer noch. 
  • Kartoffeln auf dem Balkon im großen Topf ziehen - das klappt anscheinend bei vielen ja super! Wir haben es einmal mit einem Laubsack probiert, wir hatten ein paar kleine Kartoffeln, aber wir würden das ganze gerne mal so richtig testen. Und es gibt auf Pinterest so viele Ideen!
  • Gitter oder Leitern als "Kletterranken" verwenden... Super schön, oder?
  • Tontöpfe hängend anbringen und die Pflanzen bewundern! 

Ideen via Pinterest

Ist euer Balkon/Garten schon Frühlings- und Sommerfit oder habt ihr Pläne? Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf, die nächsten Wochen wieder ein paar Ideen zu sammeln und umzusetzen. Mittlerweile finde ich das "einbuddeln" von Pflanzen auch super entspannend und auch meine Kleine hat super Spaß daran, wenn wir nach dem Kindergarten auf dem Balkon zusammen die Blumen umpflanzen, gießen und täglich sehen, wie sie wachsen.


#MOMLIFE - Dreieinhalb Jahre Motti-Mama


Dreieinhalb Jahre Motti.

Ich staune manchmal selbst darüber, wie schnell die Zeit vergeht. Als ich noch nicht schwanger war und Kinder nur ganz grob geplant war, dachte ich mir immer: Zwischen meinen Kindern sollen 3,5 Jahre sein. So wie bei meiner Schwester und mir. Das war für mich immer der perfekte Abstand. Und heute ist der Tag gekommen und ich bin immer noch Einzelkind-Mama. Und glücklich damit. Manchmal denke ich darüber nach, wann wohl der richtige Zeitpunkt fürs nächste Kind ist und ob ich diesen vielleicht schon verpasst habe? Aber dann denke ich mir wieder: Nein. Ich genieße die Zeit mit meiner Tochter zu sehr, als dass ich etwas bereuen würde. Aber auch wenn mein Mann mir schon lange in den Ohren liegt, dass ein zweites Kind doch bald wunderbar wäre (Männer haben ja auch leicht reden), kommt jetzt noch ein kleines Persönchen seit ein paar Monaten auf mich zu, und wünscht sich ein Geschwisterchen. Bisher war das immer nur eine Schwester - einen Bruder möchte sie auf keinen Fall. Bis heute. Heute kam sie zu mir und meinte, sie würde sich auch über einen Bruder freuen und es sei ihr egal. Sie hätte nur soooooo gerne auch ein kleines Baby zuhause. (Im Kindergarten sind ein paar Mamas schwanger und alle Kinder haben Geschwister, sie ist die einzige ohne.)

Ich denke mir immer, ich werde es doch sicher wieder spüren, wenn es soweit ist - so wars beim ersten ja auch. Oder? Und es kann sich auch ganz plötzlich von heute auf morgen ändern. Klar, wenn ich kleine Säuglinge sehe oder Schwangerschaftsbäuche, freue ich mich auch und schmunzle in mich rein, und stelle es mir manchmal vor, aber gerade passiert so viel in meinem Leben. Ich könnte es mir JETZT nicht vorstellen. Ihr werdet denken "Aber so ein Baby kommt ja nicht von heute auf morgen". Ja, ich weiß. Es dauert immerhin 40 Wochen, bis die kleinen auf die Welt kommen und vielleicht wird es ja auch mehrere Monate dauern, schwanger zu werden und zack, bumm, ist Motti schon 5 oder im Schulalter. Denn ihr wisst ja, die Zeit rast. Rennt. Fliegt. Mit Worpgeschwindigkeit.



ABER: Momentan genieße ich einfach, dass Motti aus dem gröbsten raus ist - sie wird von Tag zu Tag selbstständiger, kann sich hier und da auch mal etwas länger alleine beschäftigen, hilft mir beim kochen, backen, putzen, fährt Fahrrad, und hat hin und wieder Bockphasen in denen ich denke: Wie wäre das bitte mit 2 Kids? Wird man allem gerecht? Normale Fragen, die wohl jede Mutter hat, die irgendwann mit dem zweiten, dritten, vierten, fünften Kind schwanger ist. Denn vermutlich fragt man sich das jedes Mal? Aber wie gesagt: Es kommt immer anders als man denkt und plant, oder? Das habe ich als Mutter gelernt. Deswegen mache ich mir da auch keine Gedanken und lasse das Leben einfach passieren.

Aber vielleicht ist ja auch genau das, was alles ausmacht. Das Leben wäre doch langweilig, wenn alles nach Plan laufen würde, wir keine Überraschungen hätten, keine Spontanität leben könnten. Vor ein paar Jahren hätte ich gedacht, dass ich schon Kind Nr. 2 hätte. Nun weiß ich, dass es nicht so ist, und dennoch bin ich glücklich und zufrieden. Mehr als das. Erfüllt, von so viel Liebe, die mir mein Kind jeden Tag gibt. Erschöpft, aber erfüllt und glücklich. Von ganzem Herzen. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt und ich weiß, dass es dann auch der richtige sein wird. Denn alles passiert so, wie es passieren soll. Denn: Was wäre die Welt nur ohne Kinder? Langweilig. Trist. Nicht bunt.

Wie ist das bei Euch? Welchen Abstand habt (oder wollt) ihr zwischen den Kids? Seid ihr damit glücklich oder hättet ihr es lieber anders gehabt? (es ist doch immer richtig so, wie es ist, oder?).



Immer wieder Sonntags


Es ist wieder mal Sonntag und nachdem ich heute viel unterwegs war, sitze ich nun auf der Couch, während die Motte in ihrem Zimmer ihre neuen Kassetten vom Flohmarkt hört (ja, wir hören gerne noch die oldschool-sachen) und dabei mit ihrem neuen Playmobil spielt, welches sie von meiner Sis und ihrem Freund als quasi "Vor-Ostergeschenk" bekommen hat. Das Wetter ist im Moment so herrlich, da verbringen wir einfach die meiste Zeit draußen und ich gebe zu, ich verbringe eigentlich nur bei der Arbeit oder in der Uni so wirklich Zeit am Laptop - die andere Zeit meide ich es bzw. schaffe es einfach nicht oder habe dann Abends einfach auch keine Lust mehr. Das könnt ihr sicher verstehen ;) Da hier gerade sonst aber auch nicht irre viel spannendes passiert, außer der übliche Alltagswahnsinn, komme ich irgendwie auch nicht dazu viel zu verbloggen - okay, ein paar Dinge wären da schon. Rezepte zum Beispiel - da hätte ich gerade noch 2 oder 3 in der "pipeline"; außerdem noch ein paar andere Ideen und Gedanken, die hier und da mal rumschwirren. Gibt es eigentlich etwas, dass ihr gerne lesen wollen würdet? Hier auf jeden Fall erstmal das Immer-Wieder-Sonntags, weil ich sowas immer gerne bei anderen lese! 


Gesehen "You are wanted", die neue Serie auf Amazon Prime - noch wer von Euch?
Gehört Quer durchs Beet diese Woche - von alten Kamellen, bis hin zu neuen Dingen.
Gelesen Nur Literatur für die Masterarbeit und ein paar Kinderbücher ;) 
Getan gearbeitet, gelaufen, gebacken, viel gelacht, Pflanzen eingepflanzt
Gegessen Grillgut, N'icepops, Joghurt mit Beeren, Salat, Homemade Pizza (dieses Mal war der Teig so schön knusprig, habe noch etwas Vollkornmehl dazu gegeben), Paleo Müsli, Avocadobrote, Smoothies, Dickmanns, EIS *yummy*
Getrunken Rhabarberschorle und besten Kaffee vom Coffeebike und Coffee-Bus
Gedacht Wie schön, dass endlich Frühling ist!
Gefreut über die wachsenden Blumen und Keimlinge - das macht ja richtig Spaß!!
Geärgert über den Immobilienmarkt und Kleinigkeiten
Gewünscht mehr Wochenende! Auch wenns genial war... die Zeit vergeht zu schnell!
Gekauft Ein paar Dinge auf dem Flohmarkt (Kassetten, Buch, Schleichtiere), außerdem ein neues Rad ausgesucht und ein Kleid für die Hochzeit einer Freundin! #teambrautjungfer
Geklickt Viele, viele Seiten für die Arbeit... Und sonst nichts spannendes.
Gestaunt wie kommunikativ und offen mein Kind einfach ist, und wie viel Freude es ihr macht, mit allen freundlich zu reden. Das ist immer wieder herrlich, amüsant und schön anzusehen und macht mich sehr stolz! 


Wie wars bei Euch diese Woche? Meine Woche war auf jeden Fall arbeitsreich, ich konnte nach 5 Wochen Laufpause wieder 2 Laufrunden drehen (einmal mit Buggy) und meine Freude war natürlich riesig und habe auch so noch 3x die Woche etwas "matwork" eingeschoben. Ich fühle mich endlich wieder fit, was natürlich zusätzlich auch noch durch das gute Wetter kommen kann! Es ist ja einfach herrlich, oder?



Die Magnolien blühen



SPRING BUCKET LIST - Was ich diesen Frühling machen möchte!


Hurra, der Frühling ist da! Und es lässt sich nach einem regnerischen Start am Montag, heute sogar die Sonne blicken und der Wetterbericht für die nächsten Tage sieht weiter sehr freundlich und sonnig aus - ich kanns fast nicht glauben ;) Ich freue mich einfach irre auf den Frühling und die wärmeren Temperaturen, ich kann meine Winterjacke nicht mehr sehen und will meinen hartnäckigen Virusinfekt endlich verabschieden! Im Frühling gibt es so viele schöne Dinge zu erleben und ich habe euch mal meine persönliche "Bucket List" notiert - was wollt ihr im Frühling alles erleben?

Tulpensträuße in vielen bunten Farben


  • Neues Fahrrad aussuchen und viele Radtouren machen - vor allem an Sonntagen, wenn wir als Familie unterwegs sein können
  • Meine Schwester in Italien besuchen - und unsere alte Heimat besuchen!
  • Ausmisten - aka Frühlingsputz. Also beides steht auf meiner Liste - aber vor allem ein paar Dinge, die wir nach dem Umzug noch nicht geschafft haben, sollen ausgemistet werden und dann... 
  • Auf einem Flohmarkt unseren überflüssigen Krempel verkaufen - Dinge, die wir nicht mehr benutzen oder nicht mehr brauchen... WEG damit! 
  • Training wieder aufnehmen, wenn ich fit und gesund bin - denn im Juni findet der erste Lauf für dieses Jahr statt und bis dahin möchte ich jedenfalls wieder meine alte Zeit laufen. Und der Mann trainiert sogar mit, also können wir als Familie mit Jogger los! Yay!
  • Ein Picknick machen - so richtig! Mit Picknickkorb, Decke, Fahrrad, viel Zeit und Sonne!
  • Diverse Ausflüge unternehmen - Tierpark Hagenbeck, diverse Museen, Universum in Bremen, Klimahaus in Bremerhaven - das wollen wir Motti nun auch langsam mal alles zeigen... :) 
  • Mehr backen und neue Rezepte ausprobieren - mehr Zeit dafür nehmen und es genießen, denn ich habe wirklich Freude daran und liebe es mich dort auszutoben.
  • Entspannen und den Alltag etwas "entschleunigen" ... Dringend nötig! Also: Yoga und Sauna!
  • Masterarbeit fertig stellen! Eigentlich oberste Priorität - nach meiner Gesundheit und Familie - denn die letzten Wochen waren da wegen dem Infekt einfach schwierig, meine Konzentration zu niedrig, aber ich bin positiver Dinge - denn im Kopf will ich nichts mehr als das, jetzt muss ich nur an besserem Zeitmanagement arbeiten - da hapert es tatsächlich gerade etwas dran. 
Quotes for happiness

Das sind ein paar der Punkte, die ich gerne im Frühling abhaken und erleben möchte - wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr euch für die neue Jahreszeit auch etwas vorgenommen?




#LIFE - Meine Morgenroutine im Alltag

Ein ganz normaler Montag - meine Morgenroutine!

Montag Morgen! Schon wieder! Die neue Woche startet und zack, kommt die Hektik wieder. Ein normaler Tag startet üblicherweise mit dem furchtbaren Ton vom Wecker meines Mannes - ich hasse diesen Weckton, aber man soll ja schließlich wach werden... Ich muss allerdings gestehen, dass ich meistens erst beim 2. Mal aufstehe und gerne die Snooze-Taste drücke. Mein Mann ist aktuell sehr früh wach, macht Morgens noch die Küche, die Brotdose der Motte und dann, meistens gegen 7 Uhr, bin auch ich aufgestanden. Mein erster Gedanke: Kaffee!


Der Finger gleitet mittlerweile auch im Halbschlaf beinahe von alleine auf den Knopf, ich liebe das Geräusch der Bohnen, wenn sie gemahlenen werden und freue mich noch mehr über den Duft, der dann die Küche erfüllt. Und der erste Schluck Kaffee ist einfach unerlässlich - oft trinke ich meine Tasse aber gar nicht leer, denn dann muss schon das Kind geweckt werden, wir müssen uns schnell anziehen (manchmal gibt es auch kleine Dramen oder ein kleines Trödelkind, das zerrt dann manchmal an den Nerven), ich hüpfe im Eiltempo unter die Dusche, denn die Uhr tickt und irgendwie vergeht die Zeit morgens partout zu schnell. Huch, schon fast 7:45Uhr! Wir müssen gleich los, sonst komme ich zu spät ins Büro...

Endlich sitzen wir im Auto, auf dem Weg zum Kindergarten, der ein paar Kilometer weg ist, als ich Motti reingebracht habe und von ihr liebevoll "rausgeschubst" wurde (das machen sie hier so, fragt mich nicht wieso), fahre ich schon wieder in die komplett entgegengesetzte Richtung, denn ich muss ja ins Büro - das Auto wird geparkt, ich eile ins Büro und sitze endlich am Schreibtisch. Doch Mist! Schon wieder nicht gefrühstückt... Spätestens jetzt bemerke ich es und ärgere mich. Ab und zu, bemerke ich es auf dem Weg ins Büro und hole mir noch etwas beim Bäcker - oder habe sogar morgens noch daran gedacht, Obst mitzunehmen. Aber meistens...gehe ich leer aus. Und das rächt sich ab 11 Uhr. Denn dann bekomme ich Hunger. Und ich mache mir allerspätestens jetzt den nächsten Kaffee - im Moment trinke ich vermehrt Tee, dank der Grippewelle.


Meine Morgenroutine neigt sich langsam dem Ende zu, denn bald ist ja schon wieder Mittag und somit im Moment noch Feierabend, und ich düse zurück zum Auto, zum Kindergarten und freue mich erstmal auf Motti's Lächeln und Zuhause dann auf mein Käffchen und darauf mit Motti zu jausnen! Uff! Geschafft! Und morgen dann alles von vorne... außer Mittwochs, denn da ist Home Office Tag und ich kann gemütlich zu Hause frühstücken!

"Ohne Frühstück - ohne mich!" 


Ja, das soll jedenfalls in Zukunft wieder mein Motto sein - zu Unizeiten, habe ich das auch oft vergessen, es ist der Stress, ganz klar. Aber eine ganze Zeitlang hat es auch in Österreich prima geklappt, vor allem wenn ich mir am Vorabend Chiapudding oder Joghurt vorbereitet habe - denn das spart Zeit. Mein Selbstversuch für die nächsten Wochen und Ziel ist also: "Meal-Prepping" oder eher gesagt, "Breakfast-Prepping". Ich esse nämlich sonst erst wieder ab 14 Uhr, und das ist ja wirklich ungesund und ich esse gar nicht gerne Mittag - ich brauche da dann eher nur Joghurt, Brot und co. Und eigentlich ist doch das Frühstück die schönste Mahlzeit des Tages!

Da es nun Morgens aber wieder heller wird, kann ich bald auch meine Laufrunden wieder um 6 Uhr morgens absolvieren, darauf freue ich mich wirklich schon - denn danach brauche ich in der Regel definitiv etwas kleines zum Essen, um die Energie wieder aufzufüllen. Und regelmäßig zu essen ist so unglaublich wichtig für den Körper und ich vergesse immer, wie wichtig das Frühstück eigentlich auch für mich ist. Und wenn es nur mein übliches Joghurt mit Beeren, Honig und Chiasamen ist - altbewährt ist ja bekanntlich gut. 

Kaffee Zitate auf Tasse

Am Wochenende ist unsere Morgenroutine übrigens wesentlich entspannter - ohne Zeit- und Termindruck, wir schlafen aus, gehen hin und wieder auf dem Markt einkaufen oder lassen uns einfach in den Tag treiben. Okay, Samstags arbeitet der Mann noch, aber muss immerhin eine halbe Stunde später als regulär aus dem Haus, weshalb das für uns auch schon gemütlicher läuft und wir es sogar oft schaffen, gemeinsam zu frühstücken. Und sonst machen Motti und ich es uns gemütlich - meistens bleiben wir noch länger als üblich im Bett und kuscheln einfach den Stress der Woche weg. Unser richtiges Familienfrühstück gibt es immer Sonntags - mit Pfannkuchen, Crêpes, Brötchen, frischem Saft, Eiern oder anderen Leckereien. Ausgewogen, mit ganz viel Zeit und Genuss. 

Wie sieht eure Morgenroutine aus? Seid ihr Frühstücker oder lasst ihr es auch zu oft ausfallen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare :) 




20 Fakten, die ihr vielleicht noch nicht über mich wusstet


Ich liebe es solche Dinge zu lesen und meine liebe Kommilitonin aus Österreich, hat mich letztens erst für eine 10-Fakten-Challenge auf Instagram getagged - da ich hier besser tippen kann, habe ich das ganze mal auf den Blog verlagert und gleich 20 draus gemacht! ;) Viel Spaß beim lesen!

  • Ich kann schlecht entspannen - und muss es dringend lernen und habe mir einen Yogakurs rausgesucht, den ich bald versuchen möchte. 
  • Menschenmassen können mich verrückt und nervös machen - mir reicht da schon ein Stadtbummel am Nachmittag. 
  • Ich habe gerne meine Ruhe, aber wenn es zu ruhig ist, werde ich kirre. Aber meistens nur, wenn ich krank bin und nichts machen kann/darf.
  • Bügelperlen zu legen, finde ich beinahe meditativ. Danke an mein Kind!
  • Ich liebe Kinderflohmärkte - und bin total die Schnäppchenjägerin. 
  • Ohne Sport fühle ich mich energielos - der Sport hat mir in den letzten 3 1/2 Jahren wirklich sehr, sehr viel Kraft und Elan gegeben, vermutlich mache ich ihn deswegen so gerne.
  • Ich höre unglaublich gerne zu, bin aber mittlerweile - wenn ich in vertrauter Umgebung bin - auch eine richtige Plappertante geworden. Das war früher anders. ;-)
  • Ich trage kaum Make-Up, im Alltag nur etwas Mascara und mittlerweile auch Concealer. Vor ein paar Jahren noch komplett fremd, ist er heute mein Retter. Ich vertrage aber auch fast gar keine Hautprodukte, benutze daher eine ganz simple Tagescreme und sonst keine Art von Abschminkprodukten und co.
  • Ich möchte unbedingt wieder - wie damals - mehr fotografieren und die Augenblicke wieder intensiv festhalten - heißt, nicht mit dem Smartphone.
  • Ich bin unglaublich unmusikalisch, liebe es aber Musik zu hören - vor allem beim Autofahren oder beim Laufen - ohne Musik geht da nichts!
  • Mir fehlen die Berge und die Natur in Österreich -aber ich bin froh, wieder so nahe an der Küste zu leben. #küstenkindimherzen
  • Morgens bin ich vor meinem ersten Kaffee aktuell nur schwer richtig wach zu bekommen und zu ertragen ;) Aber es wird besser, seitdem es endlich wieder heller ist. Bald starten dann wieder meine Laufrunden am morgen, die pushen den Kreislauf und machen richtig wach!
  • Ich besitze mittlerweile mehr Sportklamotten als normale. Meine Kleidung wird jetzt eh bald aussortiert, denn mir gefällt fast nichts mehr, ist mir zu kurz geworden und ich glaube, mein Stil wird gerade Erwachsener.
  • Meine Schulausbildung habe ich auf internationalen Schulen bekommen und bin dafür immer noch sehr, sehr dankbar bilingual aufgewachsen (bzw. eigentlich ja sogar mehrsprachig) zu sein
  • Mein Kopf rattert gefühlt 24 Stunden am Tag - ich denke einfach oft viel zu viel nach und male mir alles 1000mal aus, anstatt einfach impulsiv zu sein. Bei manchen Dingen, kann ich allerdings auch sehr spontan sein.
  • Obwohl ich Linkshänderin bin, schneide, schieße und gebe meinen Volleyballaufschlag mit Rechts. 
  • Ich liebe den Geruch von Kaffeebohnen und Ariel-Waschmittel.
  • High Heels besitze ich zwar, trage sie aber nie. Ich bin ein absoluter "Flats"-Typ, obwohl ich Schuhe mit Absatz unglaublich toll finde! Dafür war ich eigentlich nie der Sneaker-Typ und finde die gerade mega bequem und stylish! Vor allem mit Kind ;-)
  • Fahrradfahren finde ich einfach herrlich - für mich gibt es eine schönere Art den Frühling und den Sommer zu genießen. Aber auch im Herbst/Winter, fahre ich gerne Rad.
  • Ich würde so gerne mehr Reisen - ich habe mittlerweile so viele Orte auf meiner Travel-Bucketlist und freue mich schon, wenn ich diese gemeinsam als Familie, Paar oder mit Freunden entdecken kann.  
Collect moments, not things. Travel map
COLLECT MOMENTS - NOT THINGS.

Ich würde mich freuen, wenn ihr bei der Challenge mitmacht und euren Beitrag verlinkt (gerne auch auf FB oder IG mit mir teilen) - ich lese so etwas nämlich immer sehr gerne über andere und finde es spannend, etwas über die Person hinterm Account zu erfahren.





#MOMLIFE - Leben mit Kleinkind: Was ich bisher gelernt habe.


Dreieinhalb Jahre, in denen wir als Familie so viele Momente durchlebt haben -  ich würde niemals das Leben als Mama gegen etwas anderes tauschen, auch wenn es anstrengende Momente gibt. Manchmal fühlt man sich zwar beinahe fast Alleinerziehend, wenn der Mann den ganzen Tag arbeitet, man selbst Vormittags unterwegs ist und versucht, Beruf, Uni und Kind, Haushalt, Sport und Familienleben unter einen Hut zu bekommen. Und an manchen Tagen funktioniert es besser, als an anderen - aber dennoch: Das was ein Kind einem gibt, kann man einfach durch nichts anderes aufwiegen. Das Lächeln, die vielen ersten Male und dieser ganze Stolz, der einen überkommt. Ich genieße natürlich die ruhigen Momente, wenn ich mal alleine bin, aber die Freude ist einfach riesig, wenn sie wieder da ist. Und wenn der Mann frei hat oder Abends nachhause kommt und wenn wir als Familie Zeit haben - wenn wir einfach WIR sein können.

Muscheln Kinderhand
The little things in life really count!

Am Wochenende hat sie Fahrrad fahren gelernt - binnen ein paar Minuten fuhr sie einfach los. Als sei es das selbstverständlichste der Welt. Mein Kind hat mir definitiv gezeigt, dass viele Dinge im Leben doch so einfach sein können, wenn man nicht zu lange darüber nachdenkt - furchtlos, bescheiden, die kleinen Dinge machen sie glücklich. Sie freut sich, wenn der Papa Abends nachhause kommt, als wäre er monatelang nicht da gewesen - und das jeden Abend. Sie freut sich, wenn man ihr ein Eis kauft, mit ihr zum Spielplatz geht, die Keimlinge wachsen und die Blumen auf dem Balkon größer werden. Und was lernen wir daraus? Jedes Mal, wenn ich meine Tochter ansehe, mit ihren zarten 3 Jahren, eigentlich noch so klein, und doch schon so unglaublich groß, denke ich mir: Wieso denken wir so oft und so lange über viele Dinge nach, anstatt sie einfach zu tun?

Wir haben alle Träume, Gedanken und Wünsche - und manchmal denken wir viel zu lange über alle Möglichkeiten nach, wegen alles zigfach ab, anstatt einfach alles auszuprobieren und zu machen. Wovor haben wir Angst? Angst zu scheitern? Angst davor, dass es zu schwer wird? Kinder haben solche Gedanken noch nicht - sie versuchen es, wenn sie hinfallen, stehen sie einfach wieder auf. Seitdem ich Mutter bin, bin ich auf jeden Fall wesentlich selbstbewusster und offener geworden, ich mache Dinge, ohne groß darüber nachzudenken, aber komplett abgelegt habe ich es nicht - oft denke ich einfach noch viel zu viel nach, kann mich nicht entscheiden, hänge zwischen den vielen Möglichkeiten und denke mir: Was mache ich? Mache ich alles richtig? Was möchte ich überhaupt? Und ich gebe zu, manchmal weiß ich es einfach nicht. Ich bin irgendwie noch immer in einer Phase, in der ich versuche meinen (beruflichen) Weg zu finden, aber vielleicht ist es auch schon der richtige. Hin und wieder ertappe ich mich dabei, in meinen Träumen zu leben, mir vorzustellen, wie gewisse Dinge sein könnten - aber solche Dingen passieren nicht von heute auf morgen. Oder doch? Wenn man nur will, kann man jeden Weg gehen. Mein Lebensmantra. Und dennoch, habe auch ich Angst. Angst zu scheitern und belächelt zu werden. Angst davor, dass meine Idee keine gute ist, nicht funktioniert. Aber eigentlich sollte es mir egal sein - man muss machen, was man möchte. Die einen machen sich mit ihren Blogs selbstständig, die anderen eröffnen Cafés, sind angestellt oder glücklich mit ihrem Leben als Hausfrau und Mutter. Jeder macht das, was er am besten kann, was er liebt und was ihm/ihr wichtig ist. Und obwohl ich privat unglaublich glücklich und erfüllt bin, bin ich beruflich natürlich noch nicht dort angekommen, wo ich hin möchte - aber ich stehe auch noch komplett am Anfang, habe meinen Masterabschluss noch nicht ganz in der Tasche, schreibe die Thesis mit Hochdruck (oder eher gesagt, so viel geht, denn mit Kind gibt es auch auf dieser Ebene, nun mal immer wieder Rückschläge) und bin gespannt, auf das was vor mir liegt. Auf meine berufliche Zukunft. Ich denke, ich gehe den richtigen Weg und hoffe, ich liege damit richtig. Und wenn nicht - stehe ich einfach wieder auf, probiere etwas Neues und kann mir sagen: Alles hat seinen Sinn - wir schustern unser Leben alle selbst zusammen, gestalten es, bauen es auf - wie eine Sandburg.

Leben mit Kleinkind

Ich habe mit Kind gelernt, flexibler zu sein, öfter umzudisponieren und Wege einfach irgendwie freizuschaufeln. Ich habe gelernt, dass man nicht immer alles planen kann - im Gegensatz zu früher, wo bei mir alles durchgeplant wurde. Ich habe gelernt, dass man mit den kleinsten Kleinigkeiten zufrieden und überaus glücklich sein kann. Ich habe gelernt, dass man anfälliger ist, aber auch als Mutter nie ruhen kann - das Kind braucht einen jederzeit und das ist nicht immer einfach. Aber ich habe auch gelernt, damit irgendwie umzugehen. Mama zu sein, ist ein Vollzeitjob - mit Höhen und Tiefen. Mama zu sein, ist allerdings auch der schönste und lukrativste Job der Welt. Auch wenn man kein Geld dafür bekommt (und das trotzdem noch verdient werden muss), bekommt man so viel mehr zurück - Kinderlächeln, Freude, Stolz und viel, viel Liebe. Und was ist mehr Wert, als diese kleinen, eigentlich so großen Dinge? Nichts.


Was habt ihr von euren Kindern gelernt?


#FASHION - Wann kommt der Frühling?

Bald ist Frühlingsanfang und auch modisch mache ich mir meine Gedanken - wie schon erwähnt, möchte ich meinen Kleiderschrank bald wieder ein wenig aufpeppen bzw. alte Dinge auch loswerden, da wird es vermutlich wieder auf einen Instasale hinauslaufen, wenn ein paar gute Teile dabei sind. Es sind nämlich ein paar Kleider zu kurz geworden mit der Zeit - irgendwann laufen die Teile dann doch ein und dafür fühle ich mich mittlerweile einfach "zu alt". Ich stehe aktuell immer noch total auf Roségold. So habe ich meine Uhr, aber auch Schmuck, in den Farben und möchte den Frühling etwas "farbiger" gestalten (aber noch dezent). Zu Grau und Schwarz finde ich die Farbe auch einfach wunderschön - daher habe ich euch mal ein paar Teile auf meine Wishlist gesetzt und zeige sie Euch!
Ich brauche unbedingt Converse in dieser Farbe - es gibt diverse Modelle, welches genau es wird, weiß ich noch nicht, aber ich bin SO verliebt! Außerdem: ein hübscher Rücksack (denn jetzt beginnt für mich dann auch bald die Fahrradsaison wieder, mit Kind ist das bei Regen und Sturm und Zeitdruck und 10km Strecke morgens schlecht zu bewältigen), ein süßer Trenchcoat (fließender Stoff! Herrlich!) und ein paar neue Oberteile sollten auch in meinen Schrank einziehen.

Was steht auf eurer Wunschliste? Braucht ihr auch dringend neue Teile im Schrank und seid auch gerade am ausmisten? Oder macht ihr keinen Frühjahrsputz im Kleiderschrank? ;) 

*Affiliate Links enthalten.

Sweet dreams mit eve - Familienbett & Schlafroutine #WERBUNG


Heute möchte ich euch ein bisschen über unsere Schlafroutine, das neue "Familienbett" und die Gestaltung unseres Schlafzimmers erzählen. Der Raum war lange die Rumpelkammer und auch heute stehen noch hier und dort ein paar Kisten herum, die unbedingt sortiert werden müssen. Der nächste Flohmarkt ruft hoffentlich bald, damit wir das alles wieder loswerden. Wir wohnen zwar schon mehrere Monate wieder in Deutschland, aber dank Jobs und Alltag, kommt man dazu nur ab und zu - und der Familiensonntag soll ja nicht jedes Mal zum aufräumen/ausmisten genutzt werden - der ist mir nämlich ziemlich heilig. Aber es ist schon deutlich besser geworden, seitdem wir einen neuen PAX haben - 4m Schrankliebe! Und bald ist sowieso der Frühjahrsputz angesagt, dann wird es wieder angegangen und Mission #ausmisten folgt!

Ein neues Bett?

Am Anfang stellten wir uns die Frage, denn das alte hatten wir nach ein paar Jahren in Österreich zum Sperrmüll gefahren und brauchten ein neues. Aber die alte Matratze ging ja noch, also kam erstmal ein neues Bettgestell ins Schlafzimmer. Es war auch wirklich toll und ein Modell, welches ich schon laaaange haben wollte - aber wir merkten schnell: 140x200m sind einfach doch zu klein! Wir brauchen dringend ein größeres Bett auf Dauer, seufz! Auch wenn Motti in ihrem eigenen Bett schläft, sie kommt natürlich hind und wieder zu uns ins Bett gekrabbelt oder wenn sie krank ist, schläft sie auch bei uns. Ich schaute schon nach 180x200 Modellen, als eve mich anschrieb. Man ist zu Beginn ja immer etwas skeptisch, eine Matratze online bestellen? Muss man die nicht probe liegen? Ganz ohne "richtige" Beratung? Ich habe hier und dort schon einmal etwas gelesen gehabt, wusste aber auch nicht, wie gut die Qualität wirklich ist. Da ich mir meine Meinung allerdings gerne selbst bilde, haben wir uns entschieden, eine Matratze zu bestellen - sie wird mittlerweile auch in Deutschland produziert und das war definitiv ein Pluspunkt. Wir wollten außerdem schon ewig ein Palettenbett bauen, also war das doch die perfekte Gelegenheit!

Every great day - eve matratze im Test
#everygreatday starts the night before! 

Bestellung & Lieferung 

Ein paar Wochen später, kam ich auch endlich dazu, die Matratze zu bestellen und das ganze ging wirklich sehr flott. Die erste Lieferung der Matratze war zwar eine Fehllieferung, da sie die falsche Größe geliefert hatten, aber so konnten wir wenigstens den schnellen Abholservice und "Retourenservice" auch testen ;-) Man kann die Matratze nämlich zu Hause 100 Nächte "testen" und sonst wieder abholen lassen. Das Bett war sowieso noch nicht fertig, deswegen machte uns das ganze zeitlich gar nichts und die alte Matratze war natürlich auch noch da. Es lief alles schnell und unkompliziert und die Matratze wurde uns direkt in den 4. Stock geliefert - ohne Lift (der Paketbote war allerdings nicht soooo glücklich darüber, aber das Paket ist auch wirklich IRRE schwer!). Und schon konnte es losgehen! Wir haben die eve aufs Bett geschmissen, sie geöffnet und sie hat sich entfaltet und zack, war die neue Schlafidylle geschaffen - sie ist nämlich vakuumverpackt, damit sie in die Box passt! Ich war jedenfalls begeistert von der Größe - wir haben uns nämlich für eine 200x220m Matratze entschieden, da mein Mann ja knapp 2m groß ist und Überlänge ideal für uns passte. Ein ganz neues Schlafgefühl entwickelte sich und auch nach ein paar Monaten kann ich nun sagen: So gut, wie auf unserer eve, habe ich noch nie geschlafen. Und ich habe wirklich schon einige Betten gehabt - Boxspring und co. waren auch dabei, aber ein Rücken mag die eve wohl gerne.

Eve Matratze im Test
EVE Matratze im Test

Das Schlafzimmer nahm also immer mehr Gestalt an, und mein Mann hat sich um das anstreichen der Paletten und hochschleppen (gleiches Spiel) gekümmert. Eine Lage ist allerdings bis heute nicht gestrichen, weil wir noch keine Zeit hatten. Das muss auch demnächst in Angriff genommen werden, wenn die Tage wärmer werden und es nicht mehr so viel schüttet.... ;) Das Design der Matratze ist auf jeden Fall auch schnieke - knalliges Gelb weckt die Frühlingslaune und ist im tristen Winter ein super Farbtupfer im Schlafzimmer. Den oberen Bezug kann man übrigens auch ganz einfach abziehen und waschen - haben wir auch schon mehrfach dank Kind getan - es ist zwar manchmal schwierig ihn wieder raufzuziehen (das muss der Mann machen, ich habe dazu keine Geduld), aber er bleibt angenehm weich und der Komfort ist echt genial.

Ein bisschen zur Schlafroutine 

Unsere Schlafroutine, wenn man sie so nennen mag, denn eigentlich mag ich das Wort nicht so gerne, ich bin zwar ein absoluter Kopfmensch, aber Entscheidungen treffe ich auch aus dem Bauch heraus und so geht es mir auch in der Erziehung. Abends kuscheln wir uns auf jeden Fall noch lieber ins "große Bett", wie meine Kleine es liebevoll nennt, denn dort lassen sich Gute-Nacht-Geschichten noch besser erzählen, es gibt genug Platz für alle Kuscheltiere und was das Kind sonst noch so alles braucht - danach wird sie dann immer in ihr Bett "verfrachtet", denn trotz der Bettgröße, schlafen wir ohne sie doch noch ruhiger und gemütlicher: wir haben nämlich eine kleine Wühlerin. Bald bekommt sie allerdings auch ein größeres Bett, ihr "Babybett" (welches man aber ja zum Kinderbett umfunktionieren konnte) hat langsam einfach ausgedient. Das neue Bett eignet sich auf jeden Fall auch prima zum hüpfen, tanzen, rennen und wird täglich von meiner Tochter auf Herz und Nieren getestet :D Der einzige Nachteil am Palettenbett (welches wir direkt in die Nische eingebaut haben) ist, dass hin und wieder etwas in die Rillen fällt und wir es mühsam wieder herausfischen müssen - aber ansonsten sind wir sehr zufrieden mit unserer Entscheidung!

Die EVE-Matratze im Test

Fazit 

Ihr merkt - wir sind wirklich begeistert von eve! Wir haben übrigens auch noch die passenden Kopfkissen und Bettwäsche dazu erhalten - ich sag euch, diese Kissen! Warum hatte ich vorher nicht so eins? Himmlisch - man schläft wie auf Wolken! Ich habe keine Rückenschmerzen mehr nach dem Aufwachen (und wir hatten damals die alte Matratze im Fachhandel gekauft, mit intensiver Beratung!), außer wenn die Motte mal die ganze Nacht bei uns schläft, dann bin auch ich morgens gerädert, weil sie dazu tendiert AUF mir, statt NEBEN mir zu schlafen :P

Was habt ihr denn für Betten zuhause? Plant ihr auch eine Neuanschaffung oder habt ihr ein Traumbett? Schreibt mir doch eine Mail oder kontaktiert mich über meine Social Media Kanäle, falls ihr mehr Infos zur Matratze haben möchtet, ich beantworte gerne eure Fragen!





 PS: Die Meinung im Beitrag ist ehrlich und ich bin selbst sehr überrascht, wie gut wir auf der Matratze schlafen! :)


Fill your life with adventures - not things. #travelplans2017


Nun sitze ich hier, draußen regnet und hagelt es im Wechsel, hin und wieder beglückt uns auch mal die Sonne. Und in diesem ganzen Alltagsstress, zwischen den Jobs, der Kinderbetreuung und dem ganzen Haushalt denke ich an Sommer. Und an Urlaub. Und dann denke ich mir: Wow, jetzt bist du also da angekommen, an diesem Punkt in deinem Leben, wo du so richtig Urlaubsreif bist und es gar nicht mehr erwarten kannst, zu entspannen und ein paar Momente lang etwas anderes als die alltäglichen Aufgaben zu machen. So schön der Alltag auch sein mag - so schön ist es doch auch rauszukommen, oder? Neue Abenteuer erleben, neue Erinnerungen schaffen und neue Ecken entdecken. Und entgegen vieler sind wir nicht die klassischen Sommerurlauber mit Meer und Strand und heißen Temperaturen - nein, wir planen dieses Jahr wieder einen Trip nach Schottland.

Unser letzter Kurzaufenthalt hat uns dort einfach so gut gefallen, Edinburgh war wunderschön, dass wir nun auch das Umland entdecken wollen. Wir wollen einfach mit dem Auto nach Schottland reisen, gemeinsam mit meiner Schwester und ihrem Freund (die mit dem Bus unterwegs sein werden), hier und dort ein Zelt aufschlagen, oder in einem niedlichen Bed & Breakfast einkehren oder sogar über airbnb eine Unterkunft suchen. So langsam wollen wir die Route planen, aber genaues haben wir noch gar nicht im Kopf - auf jeden Fall soll die Isle auf Skye mit auf die Bucket-List und der Mann möchte unbedingt eine Destillerie besichtigen - eventuell besuchen wir auch Loch Ness, das gehört sich ja fast schon so? ;) Uns ist wichtig, dass wir Zeit in der Natur verbringen, die Stille genießen, entspannen - aber auch hier und dort einen City-Tag einlegen und neue Städte entdecken. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wo es am Ende dann genau für uns hingehen wird und ob wir auf dem Rückweg wirklich noch nach Cornwall runterfahren wollen oder dann doch "genug" von unserem Roadtrip haben.

Falls ihr also Tipps für Schottland habt, Dinge - die wir uns unbedingt ansehen müssen, sagt mir doch Bescheid! Wir freuen uns sehr über Insider-Tipps (vor allem mit Kind!)!


Neben Schottland haben wir jetzt noch keine weiteren Reiseziele geplant - im Mai findet allerdings die Hochzeit einer Ex-Kommilitonin in Madrid statt, da schauen wir gerade, ob das von Flügen und Zeit her passt, eventuell geht es dann übers Wochenende noch dorthin. Außerdem müssen wir noch einmal nach Dänemark um Motti's Patenonkel in Aarhus zu besuchen, und natürlich auch nach Österreich wird es dieses Jahr auch noch einmal gehen - ich hoffe, wir können länger als nur 2 Tage bleiben, damit wir eventuell noch kurz nach Italien fahren können und auch in Österreich alle Lieblingsmenschen sehen können. Apropos Italien - falls ich es im März noch mit einem günstigen Flug nach Verona schaffe, um meine Schwester zu besuchen, wird auch das noch auf meine Liste kommen. Aber da werde ich mal schauen, wie das Arbeitstechnisch und so passt. Jetzt freue ich mich erstmal darauf, sie am kommenden Wochenende in die Arme schließen zu können, denn sie ist auf Heimatbesuch.

Ihr seht - ein paar Ziele haben sich doch dazu gesellt, allerdings sind das häufiger Kurztrips, so wie wir am Wochenende wieder an die Ostsee fahren.

Habt ihr Urlaubspläne für dieses Jahr? Wo gehts hin und wann? 




Mama-Momente: Ein kleiner Februarrückblick!



Tja, und da haben wir auch schon wieder März. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Zeit vergeht langsam und trotzdem schnell - wisst ihr, was ich meine? Manchmal kann ich nicht fassen, dass wir schon 8 Monate in Deutschland zurück sind und gleichzeitig fühlt es sich an wie ewig. Noch nicht ganz angekommen und doch irgendwie voll integriert - wie das Leben eben so spielt. Die liebe Verena von MamaWahnsinnHochDrei (und somit eine ehemalige Kärntner-Blogger-Kollegin) hat zum Mama-Momente-Februarrückblick aufgerufen und dann lasse ich ihn doch auch einmal ein wenig Revue passieren. :) Danke für die tolle Idee!

MAMA-MOMENT KURZ VORM AUSRASTEN


Obwohl meine kleine Dame meistens sehr freundlich und gut drauf ist, hat sie natürlich auch ihre bockigen Phasen und diesen Monat gabs da einen bestimmten Wutanfall, auf den ich gerne hätte verzichten können. Wir waren bei H&M um die restlichen Dinge für Fasching zu besorgen, am Anfang lief auch alles gemütlich und gesittet ab, bis ein anderes Kind kam. Ihr müsst wissen, Motti ist sehr offen und geht einfach auf alle Kinder und Erwachsenen zu, fragt wie sie heißen, wie alt sie sind und geht direkt ins Spiel. Soweit so gut und wunderschön! Die beiden Mädels haben auch wirklich schön zusammen gespielt, nur irgendwann wollte ich wieder los (bzw. musste) und die Kids versteckten sich in jeder Ecke, rannten durch die Kleiderstangen, wollten den hübschen Anna & Elsa Rucksack aber nicht abnehmen, den es dort zu erwerben gab. Irgendwann rannte Motti nur noch weg, hörte nicht mehr und mir "reichte" es. Also gingen wir raus, haben die Sachen dort gelassen und auf dem gaaaanzen Weg zum Auto (der mir auf einmal IRRE weit vorkam, durch die Mall, an Menschenmassen vorbei) schrie mein Kind, dass sie aber doch xyz noch haben wollte. Mein "Nein" wollte sie nicht wirklich akzeptieren, also gab es einen Wutanfall. Ich ignoriere so etwas gekonnt, war aber froh, als sie endlich im Kindersitz saß und meinem Mann dankbar, dass er Twix in der Autotür hatte. Ich brauchte jetzt Nervennahrung! So ein Trotzanfall einer 3-Jährigen kann seeeehr nervenraubend sein (alle Mütter wissen, was ich meine). Von hinten hörte ich dann nur ein "Mummy, isst du chocolate????". "Ja, mein Schatz. Ja!". (sorry!!)

KINDERKRANKHEITEN UND SONSTIGE LEIDEN


Oh wow, da war der Februar auch nicht so gut zu uns - Monatelang ging alles an uns vorbei oder streifte uns nur miiiinimal, kam es im Februar sehr dicke. Magen-Darm-Virus (sogar verdacht auf Norovirus) inkl. meiner Wenigkeit, die 4 Tage nichts konnte! Außerdem hier und da mal ein Schnupfen und Husten, aber das zähle ich nicht zu Krankheiten - das ist im Winter ja Alltag ;-) 

MAMA-MOMENTE DE LUXE


Es gab aber natürlich auch 1000 schöne Momente - z.B. das Gesicht meiner Kleinen, als sie ihr Faschingskostüm fertig gesehen hat und ihr "Thaaank you, Mummy!!!" und das schmunzeln dabei. Oder wie sie zu ihrem Papa jetzt einfach immer "Dad" sagt statt Papa. So langsam beginnt sie zu verstehen, dass sie mit 2 Sprachen aufwächst und diese auch zu nutzen - das ist ziemlich cool! Auch wenn sie auf Englisch alles versteht, spricht sie aufgrund des Umfeldes natürlich relativ wenig Englisch im Alltag - aber manche Begriffe kann sie sogar nur auf Englisch, das ist immer sehr amüsant. :) Und "Dad" ist aktuell sowieso hoch im Kurs - sobald er von der Arbeit nachhause kommt, stürmt sie zur Tür und umarmt ihn und ohne Kuss oder Umarmung verlässt sowieso NIEMAND das Haus ;-) (also auch Freunde und co.). Ach, mein kleines Mädchen - du heiterst mich wirklich immer wieder auf, auch wenn es manchmal stressig ist :) 


UNTERWEGS


Wir waren diesen Monat in Mönchengladbach auf einem geschäftlichen Event und sind danach noch nach Venlo rüber gedüst - dort war Karneval (nicht mein Ding) und es war ziemlich voll überall, die Stadt gefiel mir jetzt nicht so gut, aber es war schön, nach langer Zeit mal wieder in Holland zu sein. Bald wollen wir mal wieder nach Groningen, in meine alte Unistadt und dort schauen, wie sich das in den letzten Jahren verändert hat - ich habe ja nur positives gehört :) 

MEINE SHOPPING-HIGHLIGHTS


Ich war diesen Monat nicht so in Shopping-Laune ;-) Da gabs nur ein paar süße SALE Sachen für Motti bei Zara und ansonsten bin ich noch nicht im Frühlingsmodenrausch... Der kommt dann bald, wenn das Wetter besser wird! ;-)

MEIN GRÖSSTER FEHLKAUF


Ich hatte mir eine neue Laptophülle für mein MacBook geordert, die sah nur leider in echt überhaupt nicht mehr so schön aus, wie auf den Fotos. Also wird bald eine neue bestellt, ich kann mich nur nicht entscheiden... 

WORK


Hier und da hektisch, aber generell ruhiger als die Monate zuvor. Aber was meine Masterarbeit betrifft, bin ich wieder voll drin, muss viel erledigen und werde jetzt demnächst mit meinen Interviews anfangen und hoffentlich dann bald alles abschließen können - das jonglieren klappt hier zwischen Jobs, Kind, Haushalt, Alltag und Thesis nicht so gut wie in Klagenfurt, weil mein Mann den ganzen Tag arbeitet und 12h weg ist, aber wir haben uns immerhin schon einmal einen Tag freigeschaufelt, an dem er den Nachmittag übernimmt, damit ich in die Bibliothek kann. Es wird, langsam - aber es wird. 

BLOG


Tja, der Blog - ich hoffe er atmet jetzt bald wieder regelmäßig ;-)

FEBRUAR SCHNAPPSCHÜSSE (INSTAGRAM)



In diesem Sinne - startet gut in den März! Habt ihr besondere Highlights, die auf euch im März zukommen oder etwas spezielles geplant?



Immer wieder Sonntags

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder einen "Immer wieder Sonntags"-Post für Euch. Ich hoffe ihr habt alle einen tollen Sonntag und ich hoffe, ich schaffe es hiermit endlich mal meine Blogpause zu beenden :) Ich habe viele Themen, die mich im Moment beschäftigen und ich möchte das ganze so gerne wieder niederschreiben. Was ich davon veröffentliche und was nicht, wird man sehen. Aber ich möchte vor allem auch wieder so wie früher bloggen - ich hoffe ich komme dahin zurück, denn es fehlt mir und geht im Alltag mit Jobs, Haushalt, Kind und co. einfach unter. Sollte es das, wenn es einen eigentlich so zufrieden stellt? Wohl kaum. Ich habe außerdem Lust auf einen Umzug zu Wordpress, ein neues Design, neuen Look. Was meint ihr?


Gesehen habe ich diese Woche eine zuckersüße Schmetterlings-Prinzessin und viel Quatsch im TV, denn ich liege seit 3 Tagen krank im Bett ;-) 
Gehört Eiskönigin - Hörspiel ;-) Motti liebt es!
Gelesen Haruki Murakami - Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki 
Getan gearbeitet, gelaufen, Urlaubspläne geschmiedet, viel nachgedacht und Entscheidungen getroffen
Gegessen Ofengemüse, die besten Burger der Stadt mit Süßkartoffelpommes, Joghurt mit Himbeeren und Paleo-Müsli, 2 Tage lang Salzstangen und Banane (Norovirus lässt grüßen!), Brühe
Getrunken Kaffee, viel Tee, Bananensaft und Wasser
Gedacht Ich wäre gerne wieder kreativer - der Alltag ist so voll, ich fühle mich noch nicht richtig angekommen und muss unbedingt etwas verändern, damit ich wieder mehr Zeit für Dinge finde, die mir so großen Spaß machen (abgesehen vom Sport, der ja quasi schon Alltag ist). 
Gefreut über meine strahlende Motte, als sie wieder fit war und zum Kinderfasching konnte :)
Geärgert über Personen, die so dreist sind, uns unsere Palme vor der Wohnungstür zu klauen... Wtf?
Gewünscht Zeit für Urlaub - ich bin gerade so richtig Urlaubsreif!!! 
Gekauft ein paar neue Klamotten für Motti (Schub!), Geschenk für meine Mama 
Geklickt Blogs! In den letzten Tagen habe ich wirklich wieder Zeit dazu gehabt, das war schön!
Gestaunt über das Wetter - wir haben richtiges Aprilwetter :D Hagel, Regen, Sonne im Wechsel.



Habt ihr heute etwas schönes unternommen? Ich hoffe es ist bei Euch nicht so verregnet wie hier! :)

Digital Detox - oder auch ein Wochenende am Meer mit kaputtem Handy.

Das Wochenende war unglaublich schön - wir haben meine Familie anlässlich eines Geburtstages besucht und die Zeit war kurz, aber fabelhaft. Es wurde unfreiwillig sogar zu Digital Detox (was ich meiner Meinung nach aber im Alltag auch häufiger bräuchte), da mein Handy sich am Freitag einfach mal dazu entschieden hat, nicht mehr richtig zu funktionieren und es wurde jede Minute schlimmer. Also ging am Ende gar nichts mehr - es war mir aber auch gar nicht wichtig, ich habe einfach die Zeit mit meiner Familie genossen und wir haben so viel erlebt. Wir waren stundenlang am Meer spazieren, haben über Gott und die Welt geredet, waren auf einem Erlebnishof und meine Tochter durfte Pony reiten, Teppichrutschen, auf die Hüpfinsel und diverse Spielplätze. Wir sind heute morgen unglaublich lecker frühstücken gewesen (alles hausgemachte Speisen beim Buffet, das Brot war himmlisch!!!), ich habe eine gemütliche Morgenlaufrunde mit meiner Schwester gedreht, wir waren das erste Mal mit meiner Kleinen Schlittschuhlaufen (es war unglaublich schön) und statt nur mit dem Handy (welches ja bei mir nicht funktionierte, aber das meiner Schwester ja :D) wurden wieder Fotos mit der Kamera gemacht. Dinge, die ich in den letzten Monaten viel zu sehr vernachlässigt habe und ich unglaublich schade finde. Unser Alltag ist so hektisch, so digital und schnelllebig, dass wir oft vergessen, die Momente wieder "altmodisch" festzuhalten oder inne zu halten. In den letzten Wochen habe ich mehr Zeit online denn je verbracht (natürlich auch jobbedingt), und in solchen Momenten wird mir bewusst, wie wichtig die Ruhe ist. Umso häufiger habe ich mir wieder Zeit genommen, ein gutes Buch zu lesen. Nicht mein Kindle - eine richtige Hard Copy. Das Gefühl der Seiten zwischen meinen Fingerspitzen beim umblättern, der Duft von Papier, das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen. Wie früher. Als Kind war ich eine richtige Leseratte, habe Stundenlang da gesessen, Bücher verschlungen. Natürlich geht das heute nicht mehr in der Art und Weise, wegen Job, Alltag und co.- aber jede freie Minute, die es mir erlaubt, verbringe ich wieder mit meinem Buch auf der Couch oder lese einfach noch mal ein paar Kapitel vorm Aufstehen am Wochenende. Zeit für mich. Zeit ohne digitale Medien. Zeit ohne Alltagsstress.

Beim Sport finde ich meinen Ausgleich - und nachdem ich meine Sportverletzung überstanden habe, bin ich sehr dankbar, dass ich seit 2 Wochen auch wieder meine Laufrunden drehen kann. Denn auch wenn ich dabei Musik höre, schalte ich einfach ab und lasse den ganzen Stress hinter mir. Und in solchen Momenten komme ich zur Ruhe und denke über Dinge nach, die mich bewegen. Philosophiere ein wenig, über das was man braucht, was die Zukunft bringt oder auch nicht. Was sind Ziele und Wünsche für das kommende Jahr? Bin ich glücklich, mit dem was ich tue? Erfüllt mich mein Alltag, so wie er aktuell ist? Fragen über Fragen. Ich komme nicht immer zu einer Antwort, aber die Möglichkeit nicht zwischen Tür und Angel zu stehen und einfach mal in sich zu kehren, ist eine sehr gute.


Seid ihr Online-Junkies oder wünscht ihr euch auch häufiger "digital detox" (was für ein neumodisches Wort)? Oder setzt ihr es vielleicht sogar um? Erzählt doch mal!