#MOMLIFE - Kindergartenferien und Mama-Tochter-Zeit


Wir hatten Kindergartenferien und haben die Mama-Tochter-Zeit intensiviert. Die Urlaubszeit wurde spontan dann auch noch für einen Kurztrip nach Texel genutzt, der sich ergeben hatte und für uns alle ein unglaublich schönes und sehr entspannendes Erlebnis war. Warum immer nach Spanien, Italien und co. fahren, wenn man auch vor Ort wunderbare Strände hat, die man in 3 Stunden mit dem Auto erreichen kann? Ich liebe die Mittelmeerländer, ohne Frage, aber man vergisst dann oft, dass was sich vor der Haustür befindet. Und das kann auch unglaublich toll sein.

Wir drehten unsere Laufrunden mit dem Jogger, besuchten die Kühe und Schafe, haben diverse Spaziergänge gemacht und viele neue Dinge in der eigenen Stadt entdeckt: Spielplätze, Teiche, kleine süße Ecken in der Natur. Das war vor unserem Texel-Urlaub, denn danach folgte der Regen. Und dann versteht man, warum es so viele Menschen in den Süden zieht - warme Temperaturen, eine beinahe Gut-Wetter-Garantie, Sandstrände statt Gartenmatsch.

Es gibt natürlich kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung - und so ging es auch an regnerischen Tagen in Regenmontur auf den Spielplatz oder etwas in den Garten. Dort entstehen mittlerweile auch ein paar kleine DIY-Projekte für die Motte und ich bin froh, dass wir einfach mal "raus" können, uns ins Gras legen, ein Mini-Picknick machen ohne unbedingt in den Park oder an den See fahren zu müssen. Auch wenn das natürlich auch schön ist. Dort wachsen sogar Brombeeren und ein paar gelbe Pflaumen, die wir zwischendurch gerne naschen. Ich hätte nicht gedacht, dass mich solche Kleinigkeiten irgendwann derart erfüllen - zuzusehen, wie die Tomatenpflanzen wachsen, sich darüber freuen, wenn die ersten Früchte reif werden, die Kräutertöpfe pflegen und sich darüber freuen, dass der nordische Sommer ihnen viel Kraft und Wachstum schenkt. Es sind diese banalen Dinge, die mir das Gefühl von "Zuhause" schenken. Und zusätzlich ist es wunderschön zu sehen, wie aufgeregt auch Motti ist, wenn eine weitere Tomate reif ist oder sie die Kräuter für unser Abendessen holt. Wir sind, ich bin, endlich angekommen.

Ich freue mich natürlich auf ein paar weitere Sommertage (und hoffe sehr, dass sich das Wetter bald wieder von seiner schönen Seite zeigt), aber bin auch schon voller Vorfreude auf den Herbst, die kuscheligen Augenblicke vorm Kamin, die Bastelsessions mit Motti, die Adventszeit, das große Backen. Wenn der Plätzchenduft durch die Wohnung strömt, wir Bratäpfel auf dem Kamin schmoren und die kuschelige Jahreszeit beginnt. Aber erstmal möchte ich noch warme Sommertage - mit Radtouren, Maislabyrinth, Blaubeeren pflücken, barfuß durchs Gras laufen und lauen Abenden mit einem Glas Wein. Mit einer weiteren wunderbaren Sommerhochzeit im August, einer strahlenden Braut und glücklichen Gästen. Ja, darauf freue ich mich im August und bin voller Hoffnung, dass der Wettergott es diesen Monat noch einmal gut mit uns meinen wird. Optimismus siegt.

Worauf freut ihr euch im August?


PS: Ich danke Euch für das ganze, liebe Feedback! Es freut mich, dass ihr den Blog und meine Posts immer (noch) so gerne lest.







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